Fünf Schleuser angezeigt

Dutzende illegale Einreisen in Freilassing verhindert

Polizist hält Kelle hoch
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Mehrere Schleuser wurden angezeigt

Freilassing - Knapp 60 unerlaubte Einreisen hat die Bundespolizei am vergangenen Wochenende verhindert. Mehrere Personen wurden wegen Einschleusens angezeigt.

Pressemitteilung im Wortlaut:


Sonntagfrüh kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen aus Österreich angekommenen Zug am Bahnhof Freilassing. Ein Ghanaer wies sich dabei mit einem ghanaischen Reisepass sowie mit einem deutschen Aufenthaltstitel aus.

Die Fahnder stellten bei genauerer Inaugenscheinnahme der Dokumente fest, dass es sich beim Reisepass um eine Fälschung handelte.

Auch beim Lichtbildabgleich erkannten die Bundespolizisten sofort, dass es sich bei der Person auf dem Foto im Aufenthaltstitel nicht um den Ghanaer handelte.

Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Ausweismissbrauchs und der versuchten unerlaubten Einreise nahmen die Beamten den Mann vorläufig fest.

Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten eine griechische Asylkarte, die der Mann im Schuh versteckt hielt, sowie einen weiteren ghanaischen Reisepass in seinem Gepäck. Beide Dokumente beinhalteten andere Personalien als die, mit denen sich der Afrikaner bei der Kontrolle auswies.
Die Bundespolizisten zeigten den 33-Jährigen wegen Urkundenfälschung, Missbrauchs von Ausweispapieren und der versuchten unerlaubten Einreise an, verweigerten ihm die Einreise nach Deutschland und wiesen ihn nach Österreich zurück.


Dutzende illegale Einreisen verhindert

Die Bundespolizei Freilassing hat am vergangenen Wochenende (23.-25. Oktober) wieder knapp 60 Migranten festgestellt, die versuchten, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Zudem zeigten die Beamten fünf weitere Personen wegen Einschleusens von Ausländern an und stellten sechs gefälschte Dokumente sicher.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

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