Verstärkung für die Bundespolizei Freilassing

Elf junge Bundespolizistinnen und Bundespolizisten leisten Diensteid

Gruppenfoto vor Dienststelle Freilassing
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Die Bundespolizeiinspektion Freilassing freut sich über elf „frischgebackene“ Polizeimeisterinnen und Polizeimeister.

Freilassing - Die Bundespolizei Freilassing hat am Montag, den 31. August, elf „frischgebackene“ Polizeimeisterinnen und Polizeimeister begrüßt und vereidigt. Bevor die Neuen aber an den Bundesgrenzen und Bahnanlagen Südostbayerns für Sicherheit sorgen, werden sie zunächst in einer intensiven Fortbildungswoche speziell auf ihren künftigen polizeilichen Arbeitsalltag vorbereitet.

Die Mitteilung der Bundespolizei im Wortlaut


Am Montagmorgen begrüßte der Leiter der Bundespolizeiinspektion Freilassing, Polizeidirektor Edgar Dommermuth, gemeinsam mit dem Ersten und Zweiten Bürgermeister der Stadt Freilassing, Markus Hiebl und Josef Kapik, sowie dem Leiter des Ordnungsamtes Freilassing, Helmut Wimmer, elf neue Bundespolizistinnen und Bundespolizisten in der Dienststelle an der Lokwelt. Nachdem die Laufbahnabsolventen den Amtseid geleistet hatten, erläuterte Polizeidirektor Dommermuth zunächst, was die jungen Beamtinnen und Beamten fortan tagtäglich an den „südostbayerischen Bundesgrenzen“ erwartet.

Der Bundespolizeiinspektion Freilassing waren im März dieses Jahres bereits 23 neue Kolleginnen und Kollegen zugewiesen worden. Da die Dienststelle bei der Bekämpfung der organisierten Schleuserkriminalität und der Verhinderung unerlaubter Migration in Zeiten der Corona-Pandemie besonders gefordert ist, kam der erneute personelle Zuwachs wie gerufen.


193 Straftaten innerhalb einer Woche

So gingen den Freilassinger Bundespolizisten allein in der Woche vom 24. bis 30. August 146 unerlaubt eingereiste Personen und sechs tatverdächtige Schleuser ins Netz. Die Grenzpolizisten schickten 113 von ihnen postwendend nach Österreich zurück. Außerdem erkannten die Beamtinnen und Beamten 21 Urkundenfälschungen und brachten damit in sieben Tagen insgesamt 193 Straftaten zur Anzeige.

Bevor schließlich auch die jungen Kolleginnen und Kollegen im Berchtesgadener Land und den Landkreisen Traunstein, Altötting und Mühldorf am Inn eingesetzt werden, haben sie zunächst eine intensive Schulungs- und Fortbildungswoche zu absolvieren. Dabei stehen unter anderem ein spezielles Fahrtraining, Selbstverteidigung und Festnahmetechniken sowie Schießtraining und theoretische Inhalte auf dem Stundenplan. Danach wird jede Polizeimeisterin und jeder Polizeimeister einer erfahrenen Beamtin bzw. einem erfahrenen Beamten zugeteilt, der sie beim Einstieg in ihren vielseitigen und fordernden Dienstalltag anleitet und unterstützt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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