Erfolgreiche Grenzkontrollen bei Freilassing

Arbeitsreiches Wochenende für die Bundespolizei: 61 unerlaubte Einreisen

Freilassing - Am Wochenende (12./13. September) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen in Zügen und auf Straßen ingesamt 61 Personen, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollten, festgenommen. Zudem kam es zu vielen weiteren Delikten.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Neben 61 versuchten, unerlaubten Einreisen zeigten die Fahnder noch zwei Schleuser, einen Beihelfer und eine Person mit einem Einreiseverbot an und vollstreckten zudem fünf Haftbefehle.

In mehreren Reisebussen stellten die Polizisten insgesamt 26 Personen aus Albanien, Serbien und Nordmazedonien fest, die zwar mit einem Arbeitsvertrag, jedoch ohne das erforderliche Visum einzureisen versuchten. Die Bundespolizisten verweigerten ihnen die Einreise und übergaben sie den österreichischen Behörden.

Die übrigen 35 unerlaubt eingereisten Personen, die vorwiegend aus dem arabischen und afrikanischen Raum, sowie den Balkanstaaten stammten, wiesen die Bundespolizisten ebenfalls nach Österreich zurück. Davon müssen sich ein Russe beziehungsweise ein Bosnier zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei beiden Männern eine geringe Menge Cannabis.


Neben den unerlaubten Einreisen stellten die Fahnder an den zwei Tagen sechs gefälschte Urkunden sicher. Darunter befanden sich wieder zwei gefälschte negative Corona-Tests.

Ein Rumäne (26) konnte erst nach einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz seine Weiterreise antreten. Die Bundespolizei fand bei genauerer Durchsuchung des Fahrzeugs ein Springmesser mit nach vorne herausspringender und beidseitig geschliffener Klinge, zugriffsbereit in der Beifahrertüre.

Drei Personen waren nicht oder nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und wurden zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben.

Vollstreckung von fünf Haftbefehlen

Ein aus Nordmazedonien stammender Mann konnte eine Freiheitsstrafe von 30 Tagen wegen Trunkenheit im Verkehr durch Zahlung einer Geldstrafe abwenden.

Auch ein Albaner (35), der wegen unerlaubten Aufenthalts gesucht wurde, konnte zwar seine Strafe bezahlen, musste aber wegen der erneuten versuchten unerlaubten Einreise zurück nach Österreich.

Ein Rumäne (51) konnte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 7200 Euro wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis nicht begleichen. Er führte zudem eine verbotenes Springmesser mit. Die Bundespolizisten zeigten den 51-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an und lieferten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Auch für zwei Bulgaren endete die Reise im Gefängnis. Wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls muss ein 31-jähriger Bulgare für 120 Tage hinter Gitter, sein Landsmann muss wegen Unterschlagung 50 Tage absitzen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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