Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach G7-Gipfel auf Schloss Elmau

Bundespolizei beendet 24-Stunden-Grenzkontrollen in Freilassing

Bundespolizei beendet 24-Stunden-Grenzkontrollen in Freilassing
+
Nicht einmal 15 Minuten dauerte es, bis die beiden Container von der Fahrbahn gehievt und verladen waren.

Um Punkt 24 Uhr endeten am Dienstag die permanenten Grenzkontrollen auch an der Saalbrücke und damit nur wenige Stunden nach dem offiziellen G7-Ende auf Schloss Elmau. Besondere Vorkommnisse oder gar Zurückweisungen an der Saalbrücke oder bei Marktschellenberg wurden nicht bekannt, auch die Salzburger Polizei registrierte keine Zurückweisungen im Zusammenhang mit dem Gipfel. Schon wenige Stunden nach dem Ende der Kontrollen wurden auch die Container mitten auf der Brücke wieder abgebaut. Zwei Powermoons und das dazugehörige Stromaggregat werden am Donnerstagmorgen abgeholt.

Freilassing - Genau zwei Wochen nach dem Start der 24-Stunden-Kontrollen wurden die Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet wieder von den G7-Grenzkontrollen abgezogen, in Presseaussendungen der Bundespolizei Freilassing war von Zurückweisungen von möglichen Störern nichts zu lesen. Die zwei Container auf der Brücke wurden dieses Mal ungewöhnlich schnell wieder abgebaut, schon wenige Stunden nach dem Ende der Kontrollen waren die Verlade-Lkw eines Unternehmens aus Augsburg wieder an der Saalbrücke, um insgesamt vier Container aufzuladen und zurückzubringen. Dem Leiter der Bundespolizei Freilassing, Edgar Dommermuth, war es besonders wichtig gewesen, die Container so spät wie möglich aufzubauen und so schnell wie möglich wieder abzubauen, „in den vergangenen Tagen hat die Bevölkerung links und rechts der Salzach einige Behinderungen hinnehmen müssen und dafür weitgehend Verständnis gezeigt. Dafür bedankt sich die Bundespolizei herzlich“.

Am Mittwochmittag leisteten die drei Lkw-Fahrer Millimeterarbeit, beim Aufladen selbst wurde nur die Fahrtrichtung Salzburg für wenige Minuten gesperrt.

Klaus Winkler mit einem 10 km/h-Schild, dass das Magistrat Salzburg extra für die Bundespolizei malen ließ, es war unmittelbar vor der Kontrollstelle aufgestellt, aber eben noch auf österreichischem Gebiet. Die Grenze verläuft genau in der Mitte der Saalach.

Magistrat malte 10 km/h-Schild

Die Grenzkontrolle auf der Mitte der Brücke und damit genau auf der Staatsgrenze wurde auch mit der Verkehrsbehörde der Stadt Salzburg abgestimmt, „da es in Österreich kein 10 km/h Schild gibt hat das Magistrat extra für uns ein solches Schild malen lassen“, so Klaus Winkler, Mitarbeiter im Vorbereitungsstab G7 der Bundespolizei Freilassing.

Das Schild werde er noch am gleichen Tag dem Magistrat zurückbringen, jetzt gilt wieder Tempo 30 auf der Brücke, wenn auf der Brücke kontrolliert wird oder Zivilstreifen unmittelbar nach der Brücke einreisende Fahrzeuge observieren. Die temporären Grenzkontrollen im Rahmen der Migration gehen allerdings weiter, sie wurden von der EU-Kommission bis Mitte November genehmigt, auch Österreich kontrolliert weiterhin seine Außengrenzen zu Ungarn und Slowenien.

hud

Kommentare