Lebensrettende Maßnahme

Bedarf durch Corona-Krise gestiegen: Blutspendeaktion in Anger voller Erfolg

Eine Frau hält zwei Blutspenden in den Händen.
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Eine Mitarbeiterin hält zwei Blutspenden in den Händen.

Anger - Zwar zeigt sich der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes zufrieden mit dem letzten Termin, trotzdem gilt gerade jetzt: Blutspenden retten Leben und werden gebraucht. Gerade jetzt werden viele Konserven für nachzuholende Operationen der Corona-Zeit gebraucht.


Die Meldung im Wortlaut

Trotz Corona und schönem Wetter sind zum letzten Blutspende-Termin in die Grundschule Aufham 78 Spendenwillige gekommen, wobei das Rote Kreuz 75 Konserven für schwerst Kranke und Unfallopfer gewinnen konnte. „Wir freuten uns besonders über die zehn Erstspender, die sich für diese humanitäre Aufgabe entschieden hatten“, berichtet Edi Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam der BRK-Bereitschaften.


Die Aufkommens-Situation bei der Blutspende während der Corona-Pandemie gleicht einer Achterbahnfahrt. Im Gegensatz zum Monatsbeginn verzeichnet der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) aktuell einen Abwärtstrend. Vor dem Hintergrund des weiterhin hohen Bedarfs, der aus den Krankenhäusern gemeldet wird, ist dies eine Entwicklung, die es direkt aufzuhalten gilt. 

Rund 2.000 Konserven benötigen die bayerischen Kliniken täglich. Mit einer Blutkonserve können bis zu drei Menschen gerettet werden. Der Leitspruch von BRK-Chefarzt Dr. Franz Leipfinger lautet: „Eine Stunde für das Leben anderer – wenn jeder etwas gibt, ist für jeden etwas da!“ Die aktuellen Sommerferien sind eine erfahrungsgemäß schwierige Zeit für den Blutspendedienst, da viele Menschen wegen des schöne Wetters nicht zur Spende gehen oder auch verreist sind, und jetzt zusätzlich durch die nachzuholenden Operationen nach der Corona-Zeit wieder ein ansteigender Bedarf an Blut in den Kliniken besteht. Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Lebensjahr bis einen Tag vor seinem 73. Geburtstag. Frauen dürfen viermal und Männer dürfen sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Die nächste Möglichkeit besteht am Dienstag, 25. August von 15.30 bis 20 Uhr im Badylon Freilassing.

Zur Blutspende ist unbedingt ein amtlicher Ausweis, wie Reisepass, Personalausweis, Führerschein und Blutspende-Ausweis mitzubringen. Bei den Terminen werden strenge Hygiene-Maßnahmen wie Fiebermessen, Hände-Desinfektionen und mehr Abstand umgesetzt.

Nicht spenden dürfen Reiserückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut eingestuften Risikogebieten für das Corona-Virus, die online hier laufend aktualisiert werden:  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Pressemitteilung des Bayerischen Roten Kreuz, KdöR - Kreisverband Berchtesgadener Land

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