Sicherung und Ausbau von Freilassing als Bildungs- und Ausbildungsstandort

Bildungszentrum am Bahnhof in Freilassing: „Riesiges Potential soll genutzt werden“

Bildungszentrum am Bahnhof in Freilassing
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Hier soll das „Bildungszentrum am Bahnhof“ entstehen.

Freilassing - Die berufsbegleitenden und weiterführenden Schulen sollen gesichert und ausgebaut werden, weshalb die Idee des „Bildungszentrums am Bahnhof“ entstand.

Gerade während der Pandemie ist wieder deutlich geworden, wie wertvoll Bildung und Ausbildung ist. Sie sichert nicht nur die Zukunft unserer Kinder und unseres Wissens- und Lebensstandards, sie ist auch Garant für einen lebendigen, dynamischen Wirtschaftsstandort wie Freilassing. Mit den letzten Beschlüssen haben Bürgermeister Markus Hiebl, der Stadtrat und die Stadt Freilassing die Grundversorgung der Kinderbetreuungseinrichtungen und Grundschulen auf einen guten, zukunftsweisenden Weg gebracht.


Mit der Unterstützung von Landrat Bernhard Kern und Max Aicher wollen Bürgermeister und Stadtrat die berufsbegleitenden und weiterführenden Schulen sichern und ausbauen. Wichtig ist Markus Hiebl, so viele Aspekte wie möglich zu berücksichtigen:

  • Es muss eine gute Anbindung an die vorhandene Infrastruktur gewährleistet sein, der Verkehr sollte so wenig wie möglich zusätzlich belasten werden und eine gute Erreichbarkeit wäre eine optimale Grundvoraussetzung.
  • Welche Bildungseinrichtungen werden Freilassing als Wirtschafts- und Technologiestandort langfristig nutzen? Hier ist dem Bürgermeister die Abstimmung mit den lokalen Betrieben und Unternehmen und den städtischen Einrichtungen wichtig.
  • Auch eine Abstimmung mit dem Landkreis und der grenznahen Region ist sinnvoll, um hier keine „Doppelbeschulung“ zu erhalten.
  • Zu beachten sind außerdem Liegenschaften und Flächen, die zur Verfügung stehen oder die zugekauft oder gepachtet werden müssen.
  • Die Entwicklungspläne laut Integriertem Stadtentwicklungskonzept und Masterplan Innenstadt sollen so gut wie möglich berücksichtigt und umgesetzt werden.

Daraus entstand die Idee des „Bildungszentrums am Bahnhof“.

  • Die Anbindung an den ÖPNV mit dem Bahnhof als Mobilitätsknotenpunkt ist perfekt. Durch den geplanten Ausbau und Umbau des Bahnhofs ist das gesamte Areal südlich des Bahnhofs als wertvolles Entwicklungsgebiet einzustufen.
  • Das lange brachliegende Umfeld (ehemalige Tankstelle, Lagerhallen, Brachflächen westlich des Baumarkts) wird neu erschlossen, restrukturiert und endlich einer sinnvollen Nutzung zugeführt.
  • Die zentrale Lage belastet den Verkehr nicht zusätzlich und ermöglicht auch eine Erreichbarkeit mit ÖPNV, Rad und zu Fuß.
  • Die steigenden Schülerzahlen in vielen Einrichtungen (Realschule, BOS, FAGO, YouTou.) erfordern sowieso kurz- und mittelfristig Umbau-, Erweiterungs- und Restrukturierungsmaßnahmen.
  • Der wachsende Bedarf an Kinderbetreuung legt die Ansiedelung einer Berufsfachschule für Erzieherinnen und Erzieher nahe, um hier dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
  • Die Sanierungen und Neubauten ermöglichen eine verbesserte Haustechnik und bessere Gebäudekennwerte, auch eine Zentralisierung der Heizwärme- und Stromversorgung bietet sich hier an. Damit ist auch dem Klimaschutz genüge getan.

Riesiges Potential soll genutzt werden

Freilassing hat hier, speziell am Areal rund um den Bahnhof, ein riesiges Potenzial, das einfach genutzt werden muss. Gerade hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit und der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Natürlich sind vorher einige Hürden aus dem Weg zu räumen. Bürgermeister und Stadtrat sind überzeugt vom Nutzen für die Stadt und seine Bürgerinnen und Bürger.

Die Sicherung und der Ausbau von Freilassing als Bildungs- und Ausbildungsstandort und die optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen sind wichtig und zukunftsträchtig. Umso mehr freut es sie, dass Landrat Bernhard Kern und Bauunternehmer Max Aicher als einer der Grundstückseigentümer zugestimmt haben, das Bildungszentrum am Bahnhof Wirklichkeit werden zu lassen.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

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