Freilassing: Zunächst keine Spur vom Fahrer 

Audi-Fahrer durchbricht Zaun, brettert 100 Meter über Wiese und landet schließlich in Graben

Freilassing – In einem Graben endete die Fahrt eines Audi-Fahrers am Freitagabend. Erst am Samstagmorgen wurde sein Auto entdeckt – vom Fahrer war zunächst allerdings nichts zu sehen.

Ein Audi, der in einem Graben mitten in einer Wiese liegt – und vom Fahrer weit und breit keine Spur: Dieses Szenario sorgte am Samstagmorgen für Rätselraten in Freilassing.


Nach Fahrt auf Wiese in Graben gelandet

Laut Informationen, die uns Leserreporter zukommen ließen, dürfte der Audi-Fahrer den Zaun zu einer Weide an der Wasserburgerstraße am Samstag zwischen 20 und 21 Uhr durchbrochen haben. Danach fuhr er noch 100 Meter in der Wiese, ehe seine Fahrt jäh im sogenannten Sonnwiesgraben endete. Die Polizei bestätigt diese Angaben auf Anfrage von bgland24.de.


Meldung an die Polizei wurde von dem Fahrer keine erstattet – das Auto wurde Samstagfrüh gegen 7.15 Uhr durch Zufall entdeckt. Zunächst galt es zu verhindern, dass Rinder von der Weide entkommen können, was auch mit Erfolg bewerkstelligt werden konnte.

Da zuerst die Alarmierung erging, dass sich das Fahrzeug direkt in der Sur befinde, rückten neben Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr sogar die Wasserwacht aus.  

Anhand der Spuren in der Wiese lasse sich darauf schließen, dass das Fahrzeug scheinbar kurz nach der sogenannten „Pumphäuslkurve“ in Richtung Saaldorf von der Straße abgekommen und dann nach der  Fahrt durch die Wiese schließlich im Sonnwiesgraben zum Stehen gekommen sei, wie die Freiwillige Feuerwehr Freilassing auf ihrer Facebook-Seite berichtet.

Nachdem bei einer ersten Kontrolle von den Einsatzkräften keine Personen im Fahrzeug und auch nicht in der Umgebung festgestellt werden konnten, wurde von der Feuerwehr noch kontrolliert, ob Betriebsstoffe auslaufen. Nachdem dies nicht der Fall war, wurde die Einsatzstelle von den Floriansjüngern der Polizei übergeben, die sich auch um die Bergung des verunfallten Fahrzeugs kümmert.

Die Einsatzkräfte waren mit knapp 30 Mann und sieben Fahrzeugen ausgerückt und knapp eine Stunde im Einsatz.

Fahrer: Nebel war schuld

Der Fahrer meldete sich schließlich doch noch: Am Samstag gegen neun Uhr wurde er bei der Polizeiinspektion vorstellig. Aufgrund von Nebel, so seine Angaben, sei er von der Straße abgekommen.

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dp

Rubriklistenbild: © Freiwillige Feuerwehr Freilassing

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