Begegnungsstätte für Alle öffnet heute

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Freilassing - Ab Montag hat das Jobcafé geöffnet. Das in Bayern einzigartige Lokal dient als Treffpunkt für Arbeitssuchende und funktioniert mittels sozialem Konzept:

Salzburghofen ist um eine soziale Begegnungsstätte reicher: Seit Oktober gibt es im Norden von Freilassing, in der Laufener Straße 73, das Jobcafé. Interessierte haben dort die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre interessante Job-Gespräche entstehen zu lassen. Ziel ist, ein Treffpunkt auf freiwilliger Basis zu sein, welcher sich zum einen an die Kunden des Jobcenters und der Caritas wendet, zum anderen auch viele interessierte Bürger des Landkreises anlockt.

Das Jobcafé hat ab heute, 7. Januar, jeweils montags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Rainer Hoffmann, Kreisgeschäftsführer der Caritas Berchtesgadener Land, freut sich, dass dieser Ort der zwischenmenschlichen Begegnungen so stilvoll und gemütlich geworden ist.

In Bayern einzigartig

Projektbetreuer Christoph Werner stelle das Konzept des Jobcafés kürzlich vor: „Wir wollen innovativ an das Thema 'Integration in den Arbeitsmarkt' herangehen“, erklärte der Mitarbeiter des Jobcenters Berchtesgadener Land. Das Jobcafé in Freilassing hat Modellcharakter und ist bayernweit das einzige dieser Art. Es wird vom hiesigen Landratsamt und vom Jobcenter gefördert. Seine Laufzeit beträgt zunächst zwei Jahre. Christoph Werner wünschte dem Projekt gutes Gelingen, „damit es noch viele Jahre mehr werden".

Dazu sind Andrea Kasper, Leiterin des Jobcafés, und Herbert Rüttinger, Arbeitsanleiter und Ansprechpartner vor Ort, auf die Mitarbeit der Besucher angewiesen. Die beiden Caritas-Mitarbeiter möchten möglichst schnell die Besucher in die Arbeiten des Cafés einbinden und machten auf „Wunschzettel“ aufmerksam, die in den Räumlichkeiten ausliegen und in denen Anregungen und Wünsche aufgelistet werden sollen.

Infostelle rund um Arbeit und Ausbildung

Andrea Kasper betonte die zweite Komponente des Jobcafés: Neben einer Infostelle rund um Arbeit und Ausbildung soll der Ort vor allem eine Begegnungsstätte für Arbeitssuchende sein. Dafür wird ein niederschwelliges Angebot geschaffen, das ihnen die Möglichkeit bietet, mit anderen Betroffenen Erfahrungen auszutauschen und von den Kontakten der lokal engagierten Bevölkerung zu profitieren. Das bewusst nicht konsumorientierte, kostenfreie Angebot soll für die Betroffenen erreichbar sein, ohne dass diese mögliche Hemmschwellen überwinden müssen. Menschen mit wenig Perspektiven soll geholfen werden, aus ihrer Isolation herauszukommen.

Herbert Rüttinger gab bereits Einblicke in seine Arbeit: Der gebürtige Laufner möchte viele Besucher des Jobcafés in Projektarbeiten einbinden. Einige sind auch schon angedacht, wie beispielsweise die Wiederherstellung des Seelenweges in Freilassing.

Pressemitteilung Jobcenter Berchtesgadener Land/bit

Rubriklistenbild: © dpa

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