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Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern

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Freilassing - 36 radelnde Kaminkehrer legten insgesamt 150 Kilometer zurück, um für krebskranke Kinder Geld zu sammeln. Im Zuge der "Glückstour 2012" kamen 10.000 Euro zusammen.

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Am 9. Juni kamen die Glücksbringer in die Lokwelt! 36 radelnde KaminkehrerInnen hatten an diesem Tag im Zuge der Glückstour 2012 150 Kilometer zurückgelegt, bevor sie in der Lokwelt ankamen. Der Freilassinger Kaminkehrermeister Thaddäus "Ruaß" Mußner hatte in Zusammenarbeit mit der Stadt Freilassing einen wunderbaren Empfang vorbereitet. Bürgermeister Josef Flatscher begrüßte die Radler, die, vom Freilassinger Radsportverein eskortiert, pünktlich um 16 Uhr in der Lokwelt eintrafen.

Die Glückstour-FahrerInnen hatten zwei Schecks über jeweils 5000 Euro im Gepäck: einmal für die Kinderkrebshilfe BGL-TS und einmal für die Salzburger Kinderkrebshilfe. Und der hinter der alljährlich stattfindenden Aktion stehende Verein "Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern" erhielt seinerseits in Freilassing viel Geld: 2700 Euro, die sich folgendermaßen zusammensetzen: 200 Euro vom Radsportverein Freilassing, 500 Euro vom Seniorenclub, 500 Euro von der Stadtkapelle Freilassing und 1500 Euro von Belegschaft und Geschäftsleitung der Firma Robel, überwiegend Tombola-Erlöse der Weihnachtsfeier der Firma.

Weiters kamen über Kleinspenden und "Glückseuros" 3015 Euro an diesem Samstag zusammen. Der "Ruaß" hat die stolze Summe von insgesamt 5715 Euro mittlerweile in Stuttgart, dem Ziel der Glückstour 2012, übergeben.

Die radelnden KaminkehrerInnen hatten auf der Etappe nach Freilassing 130 Kilometer im Regen und nur die letzten 20 Kilometer bei trockener Witterung zurückgelegt. Auf die Frage, wie man solche Strapazen übersteht, antwortete Kaminkehrer Werner Klein: „Es ist gar nicht anstrengend, wenn man vor Augen behält, was man damit bewirkt.“ Die Idee für die Glückstour entstand 2004, als das Kind eines Kaminkehrer-Kollegen an Krebs erkrankte. Vor zwei Jahren erlag das Mädchen der Krankheit, doch die Kaminkehrer „kämpfen“ weiter – u.a. dadurch, dass sie alljährlich mit dem Rad an die 1000 Kilometer innerhalb Deutschlands zurücklegen und Krebshilfeeinrichtungen jeder Etappe finanziell unterstützen.Zum Abschluss der offiziellen Feier, die von den Freilassinger Böllerschützen, der Stadtkapelle, den Trachtenkindern der Rupertiwinkler und der Austro-Pop – Band „Olles leiwand“ gestaltet wurde, wurde der "Ruaß" zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Ein Dank soll an dieser Stelle auch noch dem Freilassinger Fotofachgeschäft Jung und dem Verein „Freunde des Historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V.“, dabei speziell den „Gartenbahnlern“ ausgesprochen werden. Foto Jung schoss „Glücksfotos“ und die Gartenbahn war trotz wechselhaftem Wetter im Dauereinsatz. Und ebenso soll an dieser Stelle dem Freilassinger Obst- und Gartenbauverein gedankt werden, der die Gestaltung und Dekoration von Eingangsbereich und Tischen übernommen hatte, die entsprechend ideenreich und liebevoll war.

Vergelt´s Gott!

Pressemitteilung Stadt Freilassing

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