Fluglärm: Anwohner finden Gehör

Freilassing - Die Fluglärmkommission mit Vertretern des Salzburger Flughafens, der bayerischen Anwohnergemeinden und verschiedener Fachbehörden haben am Donnerstag getagt.

Das Hauptziel der Kommission ist es, den Fluglärm über Salzburg und den Anrainergemeinden zu reduzieren. Bei der Sitzung am Donnerstag haben der Flughafen und die zuständigen Ministerien aus Bayern und Österreich ihre Anstrengungen dargestellt, die sie dafür unternehmen. Am Salzburg Airport ist man unter anderem dabei, neue Anflugverfahren und -routen zu finden. So sollen weniger Starts und Landungen über bayerisches Gebiet gehen. Wann das passieren wird, konnten die Vertreter des Flughafens aber nicht sagen. Gleichzeitig gaben sie aber bekannt, dass die Wirtschaftskrise auch am Salzburg Airport zu spüren sei. Die Passagierzahlen und die Zahlen der Flugbewegungen sind deutlich zurückgegangen.

Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher sagte, er habe den Eindruck, dass die bayerischen Flughafenanwohner immer mehr Gehör finden. Das Verkehrsministerium in München habe sich bereits eingeschaltet. Außerdem habe man sich darauf geeinigt, dass ein Arbeitskreis den Emmissionsbericht des Flughafens bearbeitet und für die Bürger verständlich ins Internet stellt. Und es werden neue Messstellen getestet, um die richtigen Belastungszahlen der Anrainergemeinden zu ermitteln.

Noch dazu läuft derzeit eine Klage wegen Untätigkeit gegen das Bundesverkehrsministerium. Auch hier hofft die Kommission aber künftig auf mehr Unterstützung durch den neuen Verkehrsminister Peter Ramsauer, den heimischen CSU-Bundestagsabgeordneten.

Alles weitere zum Kampf gegen den Fluglärm finden Sie hier.

Rubriklistenbild: © cz

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