Wann kommt der Bürgerbeirat?

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Bettina Oestreich (r.) im Kampf gegen den Fluglärm.
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Freilassing - Vor gut einer Woche hat der Vorsitzende des Flughafen-Aufsichtsrates Christian Stöckl dem Management den Auftrag erteilt, einen Bürgerbeirat zu gründen. Seitdem ist es still in Salzburg.

"Von offizieller Seite habe ich überhaupt keine Information, auch nicht nach der Aufsichtsratssitzung von vergangener Woche", erklärte die Vorsitzende des Fluglärmschutzverbandes Rupertiwinkl, Bettina Oestreich, gegenüber BGLand24. Sie habe auch noch nie mit Christian Stöckl gesprochen.

Die Frage bleibt also, wer wird in dem Bürgerbeirat vertreten sein, der den Flughafen-Anrainer-Dialog ersetzen soll. Und wie genau soll der Bürgerbeirat überhaupt aussehen? "Die Landesregierung arbeitet derzeit an den Rahmenbedingungen für den Bürgerbeirat", sagte uns Flughafen-Pressesprecher Alexander Klaus. Man wolle etwas Anständiges auf die Beine stellen. "So ein Prozess dauert." Er rechnet frühestens im kommenden Jahr mit dem Start des Bürgerbeirates.

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Bettina Oestreich erhofft sich von dem Beirat eine Plattform, die sich ehrlich mit den Anrainer-Interessen beschäftigt. "Der Flughafen-Anrainer-Dialog war eine Alibi-Veranstaltung von der ich mich bewusst entfernt habe. Dem Bürgerbeirat würde ich nur beitreten, wenn unsere Interessen tatsächlich ernst genommen werden", betonte sie.

Bisher erhalte sie allerdings alle ihre Informationen aus der Presse oder vom Salzburger Anrainersprecher Günther Oblasser. Laut dem Flughafen-Pressesprecher werde im Entstehungsprozess des Bürgerbeirates auch mit den zukünftigen Teilnehmern gesprochen. Allerdings sei eben noch nicht klar, wer das sein soll.

cz

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