Feldkirchner Grundschule mit neuem Anstrich

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Das Farbkonzept der Feldkirchner Grundschule wurde zwischen Gemeinde, Schulamt und ausführende Malerfirma abgesprochen

Ainring – Wer in Feldkirchen das gerade von einem Gerüst befreite Schulhaus betrachtet, dem fällt ein überaus farbenfroher Anstrich auf.

Die Frage nach dieser sechsfach unterschiedlichen Farbgebung wie auch andere Themen bestimmten die sogenannte „Fragestunde“ in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Sven Kluba erkundigte sich wie es zum bunten Farbenspiel an der Fassade und an den Fensterumrahmungen der Grundschule Feldkirchen gekommen sei. Hierzu gab Kämmerer Thomas Schlosser Auskunft, wonach zunächst fest stand, dass während der Ferienzeit ein neuer Anstrich der Außenfassade, notwendige Sanierungen und teilweise Austausch von Fenstern am Schulgebäudes notwendig würden. In diesem Zusammenhang einigten sich Gemeinde, Schulamt und die ausführende Malerfirma auf das Farbkonzept. 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch bekannte, ihr sei die Ansicht eines bunt bemalten Schulgebäudes lieber, als ein Einheitsgrau. Herbert Meigel, ehemaliger Rektor der Feldkirchner Grundschule, zeigte sich begeistert und gratulierte den Entscheidungsträgern zu dieser schönen Farbgestaltung. Er sei schon immer ein Verfechter gewesen, mehr farbenfrohe Gestaltung im und am Schulgebäude anzubringen. „Ich finde das vollkommen gut und gelungen“, sagte er.

Martin Reiter regte an, Informationen zur Kläranlage Siggerwiesen in einer der nächsten Ausgaben der Gemeindezeitung zu veröffentlichen und verwies in diesem Zusammenhang auf den „Tag der offenen Tür“ im österreichischen Siggerwiesen am 14. September. Nach dem weiteren Ablaufplan bezüglich Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes fragte Herbert Meigel. Er möchte, dass dieses Thema nun endlich mal auf die Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung gehören würde. Dazu erwähnte Gabriele Noreisch als derzeitige Vertretung im Rathaus des im Urlaub befindlichen 1. Bürgermeisters Hans Eschlberger, dass zwischenzeitlich die Unterlagen von Professorin Ulrike Pröbstl eingegangen seien. Nach Durchsicht der schriftlichen Festlegungen würden diese dem Gremium vorgelegt. „Ich gehe davon aus, dass wir darüber in der nächsten Sitzung beraten können, denn ich will auch eine zeitlich baldige Erledigung“, argumentierte sie.

Die kürzlich durchgeführten Asphaltarbeiten im Bereich der Hallerstraße monierte Meigel und verwies darauf, dass sich im Kreuzungsbereich zur B 304 nach geforderten Ausbesserungen bei Regen nun an anderer Stelle weiterhin Pfützen bilden und gerade an dieser viel frequentierten Stelle besonders für motorisierte Zweiradfahrer die Unfallgefahr erhöhe. Zumindest bis zur Frostperiode sollen diese Gefahrenstellen behoben werden. Die Bürgermeisterin sicherte eine Überprüfung seitens des gemeindlichen Tiefbauamtes zu.

Nach dem Sachstand zur Baulandausweisung im Bereich Thundorfer Mühle erkundigte sich Martin Unterrainer. Auch ihm konnte Noreisch mitteilen, dass die Angelegenheit, zurückgestellt wegen Problemklärung einer Hochwasserzone, vermutlich in der kommenden Sitzung des Gemeinderates behandelt werde. Abschließend bezog sich Martin Strobl erneut auf die rechtlich differenzierte mögliche Veröffentlichung von in nichtöffentlicher Sitzung gefasster Beschlüsse. Er mahnte die zeitnahe Umsetzung seines Antrages an. Seitens der Verwaltung, durch Kämmerer Thomas Schlosser, wurde darauf hingewiesen, dass derzeit eine interne Handlungsanweisung zu diesem Themenkomplex erstellt werde um eine einheitliche und rechtssichere Anwendung zu gewährleisten.

(schl)

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