Vier Tage lang Bundetagsabgeordneter

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Peter Ramsauer holte Stephan Richter zum Planspiel "Jugend und Parlament" nach Berlin.

Freilassing/Berlin - Der Freilassinger Stephan Richter hat an dem Planspiel „Jugend und Parlament“ teilgenommen. Er durfte vier Tage lang ein Bundestagsabgeordneter sein.

Seit den 80er Jahren besteht das Planspiel des Deutschen Bundestages „Jugend und Parlament“ zu dem dreihundert Abgeordnete aus ganz Deutschland jeweils einen Jugendlichen empfehlen können. In diesem Jahr schickte der heimische Wahlkreisabgeordnete Dr. Peter Ramsauer den Freilassinger Stephan Richter in die Bundeshauptstadt, die vier Tage lang den Schauplatz dieser einmaligen Übung bildete.

„Es war für mich ein großartiges Erlebnis, die Abläufe und Räumlichkeiten, in denen die Politik unseres Landes gemacht wird, hautnah erleben zu dürfen. Uns wurde praktisch überallhin Zutritt gewährt. Wir durften uns wirklich vier Tage lang als Bundestagsabgeordnete fühlen“, zog der Gymnasiast des Laufener Rottmayr-Gymnasiums Bilanz.

Die Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren kannten sich zuvor nicht und wurden nach dem Zufallsprinzip in virtuelle Parteien gelost. Der 17jährige Freilassinger war so Mitglied der APD, der Arbeiterpartei Deutschlands, und wurde für den Arbeitskreis Umwelt Sprecher der Fraktion. Alle Stufen der deutschen Gesetzgebung im Bundestag wurden danach anhand eines aktuellen Falles durchgespielt: die Intensivierung von Biosprit zur Reduzierung von CO2.

Dabei war Stephan Richter verblüfft, wie schnell sich die meisten Kollegen mit den neuen Rollen identifizierten. Hitzige Debatten in den Ausschüssen folgten und auch die Ansprache des Freilassingers im Deutschen Bundestag war plötzlich ganz real. Dazu trug natürlich bei, dass die gesamte Aktion an den Originalschauplätzen stattfand sowie TV-Nachrichtensender wie ntv und phoenix von dem Planspiel live berichteten. Auch stand ein Besuch bei den „echten“ Abgeordneten auf dem Zeitplan, und so konnte Stephan Richter die Landesgruppe der CSU besichtigen sowie sich mit Landesgruppenchef und Wahlkreisabgeordneten Dr. Peter Ramsauer unterhalten.

Um in vier Tagen die gesamte Gesetzgebung vollziehen zu können, mussten die 300 Jugendlichen viel auf sich nehmen: Erst abends gegen 22.00 Uhr kehrten die Jungparlamentarier in ihr Jugend Hostel zurück, morgens starteten die Fraktionen vor sieben Uhr bereits wieder mit einem Frühstück. Nach den vier Tagen intensiver Diskussion, harter Auseinandersetzung und letztgültiger Abstimmung sowie einer medialen Pressekonferenz kehrten alle Teilnehmer in ihre Heimatwahlkreise zurück: „Es war beeindruckend, die Politik hautnah erleben zu können. Ich kann das nur allen Jugendlichen empfehlen, man lernt in wenigen Tagen unglaublich viel. Vielen Dank an Peter Ramsauer, der das ermöglicht hat.“

Bei Interesse an dem Planspiel „Jugend und Parlament“ im Jahr 2010 in Berlin können Anfragen von interessierten Schülern direkt an das Wahlkreisbüro Peter Ramsauers gestellt werden.

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