Pünktlich zum Schulstart am Bahnhof Freilassing

Sicher zur Schule mit der Bahn - die Bundespolizei informiert

Beamte Bundespolizei Freilassing am Bahnhof bei Präventionsarbeit
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Präventionsarbeit am Bahnhof Freilassing

Freilassing - Normalerweise informiert die Bundespolizei Freilassing zum Schulstart jedes Jahr direkt in den Klassen über das Verhalten und die Gefahren an Bahnhöfen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation war dies allerdings nicht möglich. Stattdessen fanden die Präventionsmaßnahmen dieses Jahr direkt an den Bahnsteigen statt.

Die Mitteilung der Bundespolizei im Wortlaut


Für viele Kinder und Jugendliche hat das neue Schuljahr begonnen. Für die 5. Klassen bedeutet dies nicht nur einen Schulwechsel, sondern auch einen neuen Schulweg - zum Beispiel mit der Bahn.

Um Gefahren an Bahnanlagen erkennen zu können, bietet die Freilassinger Bundespolizei in der Regel Präventionsunterrichte an Schulen an. Da diese aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation nicht stattfinden, informierte die Präventionsbeamtin der Bundespolizeiinspektion Freilassing, Polizeihauptmeisterin Michaela Hofmeister, die Kinder und Jugendlichen am ersten Schultag direkt am Bahnhof. Um die jungen Leute zu sensibilisieren, gab es neben einer Broschüre über den sicheren Schulweg mit der Bahn noch jede Menge Tipps über das richtige Verhalten am Bahnsteig.


Bremsweg eines Zuges beträgt bis zu 1000 Metern

Auch wenn das Warten auf den Zug am Bahnsteig mal länger dauert, ist es wichtig, sich hinter der Sicherheitslinie aufzuhalten und nicht zu drängeln, wenn der Zug einfährt. Viele Kinder waren überrascht über die sogenannte Sogwirkung, die einen regelrecht „mitreißen“ kann, wenn man sich zu nahe an die Bahnsteigkante begibt. Da die Züge auf Schienen fahren, können sie, anders als Fahrzeuge auf der Straße, Hindernissen nicht ausweichen. Der Bremsweg eines Zuges beträgt bis zu 1000 Metern.

Ebenso sollte man die Geschwindigkeit eines Zuges nicht unterschätzen: ICE-Züge sind durchschnittlich mit 160km/h unterwegs. Zudem sind sie leise und oft hört man sie gar nicht beim Heranfahren. Deswegen ist das Betreten der Gleise, um „nur mal kurz den Weg abzukürzen“ oder mit dem Smartphone ein Selfie zu schießen, nicht nur verboten, sondern überaus lebensgefährlich.

Fernhalten sollte man sich ebenfalls von den Bahn-Oberleitungen - diese führen eine Spannung von 15.000 Volt. Höchste Gefahr droht auch, wenn man die Stromleitung noch gar nicht berührt hat, schon eine Annäherung kann tödlich sein.

Die Bundespolizei empfiehlt Eltern von Schulanfängern, die nun mit der Bahn zur Schule fahren, den Sprößlingen das Thema „Gefahren im Bahnbereich“ näher zu bringen. Mehr Informationen dazu finden Sie im Internet unter https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/04Sicher-auf-Bahnanlagen/Sicher-auf-Bahnanlagen_node.html

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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