Biomasse spaltet Freilassing

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In Ainring steht bereits ein Biomasseheizkraftwerk und versorgt die Einwohner.

Freilassing - Seit Ende des vergangenen Jahres gibt es den Bürgerarbeitskreis Bürgerbegehren Biomasseheizkraftwerk Freilassing. Der will sich jetzt an die Staatsanwaltschaft wenden.

Wolfgang Wagner hat als Sprecher des Arbeitskreises angekündigt, die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Er kritisiert die Vorgehensweise des Fachbüros Encarin: es arbeite mit "nachweisbar falschen Zahlen", so Wagner in einer Presseaussendung. Für den Kaminkehrer ist das Ziel dabei klar: Kunden sollen geworben werden. Das sei möglicherweise gewerbsmäßiger Betrug.

Wagner und andere Gegner des Kraftwerks haben sich kurz vor Weihnachten zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen. Dieser möchte mit Hilfe eines Bürgerbegehrens die Kraftwerkspläne zu Fall bringen. Auslöser war ein Stadtratsbeschluss, in dem einem Biomasseheizkraftwerk mehrheitlich zu gestimmt wurde.

Die Gegner wollen nicht nur Unterschriften für einen Bürgerentscheid sammeln, sie wollen den Bürgern auch Alternativen zum Biomasseheizkraftwerk aufzeigen, heißt es. Dafür soll es verschiedene Veranstaltungen geben.

Mehr zum geplanten Biomasseheizkraftwerk Freilassing:

Biomasseheizkraftwerk: Auch Agenda dafür

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