Biomasse-Heizkraftwerk wird gebaut

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Biomasse-Heizkraftwerk: Demnächst auch Realität in Freilassing!?

Freilassing - Die Entscheidung ist gefallen: Das Freilassinger Biomasse-Heizkraftwerk soll im 4. Quartal 2011 seinen Betrieb aufnehmen - entgegen eines drohenden Bürgerbegehrens.

Wie in der am Montag, 8. Februar, abgehaltenen Stadtratssitzung mehrheitlich beschlossen wurde, erhält das Bauvorhaben für das Biomasse-Heizkraftwerk grünes Licht. Laut Helmut Wimmer, Leiter des Ordnungsamtes, soll es zum 4. Quartal 2011 seinen Dienst für den Raum Freilassing aufnehmen.

Die Abgeordneten sprachen sich damit gegen die Einwände der Initiative "Intelligente Energieversorgung für Freilassings Bürger" aus, welche die Aussetzung des bisherigen Zeitplans forderten.

Jedoch ist in dieser Angelegenheit noch nicht das letzte Wort gesprochen, wie einer Stellungnahme des Arbeitskreises zur Stadtratsentscheidung zu entnehmen ist. Der Arbeitskreis droht nun den Verantwortlichen mit der tatsächlichen Durchführung des angekündigten Bürgerbegehrens. Die entsprechende Unterschriftenaktion startet bereits am Mittwoch, 10. Februar.

Stellungnahme "Intelligente Energieversorgung für Freilassings Bürger":

"Wenn von Seiten der Stadt beabsichtigt ist, bereits 2011 das sog. Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb zu nehmen, dann ist es durchaus nachvollziehbar, wenn in der gestrigen Stadtratssitzung der Bitte des Arbeitskreises "Intelligente Energieversorgung für Freilassings Bürger" vorerst keine weiteren Maßnahmen zu diesem Thema zu initiieren, nicht entsprochen wurde. Allerdings: Sich selbst dann beim Verfahren zur Prüfung der Zulässigkeit von Bürgerbegehren bzw. Bürgerentscheide in Zukunft mehr Zeit einzuräumen, klingt schon recht interessant. Der Arbeitskreis "Intelligente Energieversorgung für Freilassings Bürger" wird nun ab Mittwoch, den 10.02.2010 mit der Unterschriftensammlung zur Einreichung eines Bürgerbegehrens beginnen. Mit der Frage "Soll das sog. Biomasse-Heizkraftwerk tatsächlich gebaut werden?" an Freilassings Bürger soll letztlich klargestellt werden, ob mit einer Investition in der Größenordnung von 13 Millionen Euro, bei der eben nicht nur Hackschnitzel sondern auch Erdöl zum Einsatz kommt, wirklich ein schlüssiges Energiekonzept gegeben ist oder ob nicht das Konzept „Energie einsparen + dezentrale Energieerzeugung mit Fotovoltaik und Biogas“ der bessere Weg ist."

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