BRK benötigt dringend neuen Rettungswagen

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Freilassing - Die BRK-Bereitschaft Freilassing braucht dringend einen neuen Rettungswagen. Sie sammelt deshalb Spenden und hofft auf die Unterstützung der Bevölkerung.

„Mit über 200.000 gefahrenen Kilometern und 13 Jahren auf dem Buckel ist das derzeitige Einsatzfahrzeug technisch veraltet und durch die häufigen Reparaturen im Unterhalt sehr kostspielig“, erklärt Bereitschaftsleiter Stefan Fuchs, der bereits seit einigen Wochen mit seiner Mannschaft Spenden für ein neues Auto sammelt und auf die Unterstützung der Bevölkerung hofft.

„Das derzeitige Fahrzeug ist trotz guter Pflege und intensiver Wartung durch unsere ehrenamtlichen Sanitäter ziemlich am Ende“, beklagt Fuchs. Den Mercedes Sprinter kaufte die Bereitschaft 2002 gebraucht vom Rettungsdienst, der ihn nach fünf Jahren Dienst bereits wegen seines schlechten Zustands ausgesondert hatte. Fuchs schätzt, dass die Neuanschaffung mit rund 30.000 Euro zu Buche schlagen wird. Die Bereitschaft ist bereits auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolge-Modell, das gut in Schuss und medizinisch und technisch gleichwertig ausgestattet sein soll.

Wie das jetzige Fahrzeug wird der zukünftige Rettungswagen für viele Aufgaben benötigt: Er dient als Einsatzfahrzeug für die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) und bei Sanitätsdiensten, steht zur Erstversorgung von Notfallpatienten sowie als Ergänzung und Ersatzauto für den Rettungsdienst bereit. „Auch in der Helferausbildung und im Katastrophenschutz ist ein moderner Rettungswagen für uns unverzichtbar“, erklärt SEG-Leiter Christian Koller.

Die Freiwilligen der BRK-Bereitschaft Freilassing versorgten im Jahr 2008 bei Veranstaltungen und Einsätzen insgesamt 72 Patienten, vom Kleinkind bis zum schwer verletzten Unfallopfer. „Im Schnitt ist das Auto einmal pro Woche im Einsatz“, berichtet Koller. Wegen des guten Ausbildungsstands der Bereitschaftsmitglieder kann der Rettungswagen bei Bedarf auch durch einen ehrenamtlichen Rettungsassistenten besetzt werden.

„Da die Bereitschaft die Neuanschaffung aus eigener Tasche finanzieren muss, sind wir bei diesemfinanziellen Kraftakt auf die Mithilfe der Bevölkerung und regionaler Firmen angewiesen“, sagt Fuchs und versichert, dass der Erlös aus den Spendendosen, die in Form von kleinen Garagen in der Freilassinger Gegend aufgestellt werden, vollständig an die Bereitschaft fließt. Große Hoffnung, für den alten Wagen noch klingende Münze zu bekommen, macht sich Fuchs nicht: „Da werden wir nicht mehr viel kriegen.“ Die Finanzierung soll daher großteils über Spenden, Sanitätsdienste und Einzelaktionen wie dem Loswagen am Kirchweihmarkt, Gartenfeste und Veranstaltungen wie der Skatenight gestemmt werden. Auch wurde bei der Stadt Freilassing ein Zuschussantrag gestellt.

Wer die Ehrenamtlichen bei ihrem Vorhaben unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto Nummer 737 bei der Sparkasse Berchtesgadener Land, Bankleitzahl 710 500 00 unter Angabe des Verwendungszwecks „Rettungswagen Bereitschaft Freilassing“ tun. Spendenquittungen können bei Bedarf über die Geschäftsstelle des Roten Kreuzes ausgestellt werden.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Berchtesgadener Land

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