Pressemitteilung FWG Anger-Högl-Aufham

Landratskandidat Michael Koller stellt sich in Anger vor

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Die Kandidaten der FWG Anger-Högl-Aufham mit Landratskandidaten Michael Koller (1. Reihe Mitte). 1. R.v.l.n.r. Franz Gumpinger, Dr. Melanie Baumgartner, Julia Albert, Martin Wimmer, 2. R. v.l.n.r. Daniel Hochmann, Thomas Enzinger, Hubert Hocheder, Hans Unterreiner, Reiner Hunklinger, Harald Brandl, Mark Baumgartner, Helmut Gumpinger, 3. R. v. l. Markus Hinterstoißer und Bernhard Wolfgruber. Nicht auf dem Foto: Franz Koch und Christian Hinterstoißer

Anger - Die Freie Wählergemeinschaft hatte zu einem Informationsabend in das Gasthaus Neuwirt in Aufham geladen:

Zum einen gab es für die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten kennen zu lernen, zum anderen war auch der Landratskandidat der Freien Wähler Berchtesgadener Land, Michael Koller gekommen. Nach der Vorstellungsrunde nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zur Diskussion. Gerne wurde von diesem Angebot Gebrauch gemacht und es entwickelte sich ein aufschlussreicher Dialog. Zur Auflockerung sorgten Schorsch und Lorenz Kamml gemeinsam mit Toni Scheurl für zünftige musikalische Unterhaltung.


In Vertretung für den erkrankten ersten Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft AngerHögl-Aufham, Christian Hinterstoißer, leitete sein Stellvertreter Martin Wimmer den Abend. Zunächst waren die Gemeinderatskandidatinnen- und -kandidaten an der Reihe, um sich den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. Dabei wurde schnell klar, dass die FWG-Liste breit aufgestellt ist, mit Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Alters- und Berufsgruppen. Diese "gute Mischung" der Angerer Liste unterstrich auch Landratskandidat Michael Koller im Rahmen der Vorstellung seiner persönlichen Ziele und Beweggründe, als Landrat zu kandidieren. Er könne aufgrund seiner Tätigkeiten als Fachlehrer an der Realschule in Freilassing und Verwaltungsleiter des Pfarrverbandes Stiftsland Berchtesgaden auf umfassende Verwaltungskenntnisse zurückgreifen. Weiter ist er durch den langjährigen Vorsitz der Untersalzberger Weihnachtsschützen eng mit dem regionalen Brauchtum verbunden.

Die Verpflichtung, die kulturelle Vielfalt, das bayerische Lebensgefühl und die Natur zu erhalten sieht er nicht nur als leere Worthülsen. "Es gilt Heimat, Bodenständigkeit und Tradition für die nächsten Generationen zu erhalten. Dazu stehe ich für Generationengerechtigkeit. Man soll der jungen Generation nichts verbauen und der älteren Generation Respekt zollen, was sie geleistet hat." Koller war nicht nach Aufham gekommen, um Versprechen zu machen, die sich nicht umsetzen lassen, sondern zeigte sich realistisch und sachbezogen. Auf die Frage, wie er die sozialen Belange im Landkreis und insbesondere die Seniorenarbeit sieht, steckte er ein klares Ziel: "Ich will in den Gemeinden einen 'Kümmerer' vor Ort installieren, an den man sich in sozialen Fragen wenden kann. "Es geht um die Daseinsfürsorge", sagte Koller und sprach sich lobend gegenüber dem sozialen Engagement des bisherigen Angerer Gemeinderates aus. Denn Anger verfügt als einzige der wenigen Kommunen über ein Sozialbüro.


Auf die Frage, wie sich Michael Koller als Landrat die Zusammenarbeit mit den Salzburger Nachbarn vorstellt, sprach er sich für einen stärkeren Dialog aus. "Der EUREGIO-Gedanke muss nochmals neu aufgesetzt werden. Hier muss man allerdings bei der höheren Politik ansetzen." Am Beispiel der Grenzkontrollen richtete Koller den Blick auf Beeinträchtigungen im täglichen Leben und meinte zur Verkehrsentwicklung: "Wir haben seit 15 Jahren einen bayerischen Verkehrsminister, der sich nicht für unsere Region einsetzt. Wir werden einfach links liegen gelassen. Deshalb möchte ich Gespräche auf Augenhöhe." Michael Koller will sich auch für eine moderate Tourismusentwicklung einsetzen. "Es geht um den Einklang mit der Natur, um die Zufriedenheit der Einheimischen und der Touristen, aber auch um die Wertschöpfung für die Region. Wir brauchen einen verträglichen Qualitätstourismus." Ein weiteres Thema war die Energieversorgung. Hierzu sprach sich der FW-Landratskandidat für eine Kooperation mit den Salzburger Nachbarn aus und will gemeinsam die Region stärken.

Autobahnthema soll neu aufgegriffen werden Nicht nur die ausführliche Diskussion von Landkreisthemen, auch ein „Brennpunkt“ in der Gemeinde Anger wurden an diesem Abend angesprochen. Martin Wimmer sagte, dass in Anger noch nicht alle Chancen vergeben sind. Deshalb will man nach den Wahlen gemeinsam mit den Nachbargemeinden Piding und Teisendorf ins Gespräch kommen, um für die Anliegerkommunen der A 8 einen möglichst verträglichen Ausbau zu fordern. "Und der neue Landrat ist dabei sehr wichtig" unterstrich Wimmer. "Auch die Tunnelvariante ist für uns noch nicht vom Tisch. Wir dürfen nicht aufgeben, das Maximum zu fordern" gibt sich der FWG-Vize kämpferisch und erhielt dafür viel positiven Zuspruch von Seiten der Anwesenden

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