Erneuerung und Erweiterung der Kläranlage Piding

Nächste Hürde ist genommen

Anger/Piding - Der Gemeinderat in Anger hat der Erweiterung und Erneuerung der Kläranlage Piding zugestimmt. Auch dort favorisierten die Räte eine Variante.

Die Möglichkeiten der Erweiterung der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Saalachtal (AZV) sind am Donnerstagabend den Angerer Gemeinderäten vorgestellt worden. Das Gremium war sich einig, die künftige Behandlung der kommunalen Abwässer mit den Abwässern der Milchwerke BGL Chiemgau eG durchzuführen. Die sogenannte Variante 1 ist zwar mit 7,9 Millionen Euro nur unwesentlich günstiger wie Variante 2 (8,1 Mio. Euro), hat aber einen deutlichen Vorteil für die Bürger.


"Die Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger wären bei einer Behandlung der kommunalen Abwässer ohne die Milchwerke deutlich teurer", erläuterte Angers Geschäftsleiter Albert Mauerer die einstimmige Entscheidung der Gemeinderäte. Sie haben die Verbandsräte angewiesen, im Abwasserzweckverband für Variante 1 der Erneuerung und Erweiterung der Kläranlage zu stimmen. Die Abstimmung erfolgt kommenden Dienstag.

Dann müssen noch die Genossenschafter der Milchwerke dem Projekt zustimmen, bevor es in endgültige Vertragsverhandlungen geht. Die Pidinger Milchwerke wollen mit 6,4 Millionen Euro einen Großteil der Kosten übernehmen. Für die Gemeinden Anger und Piding bleiben dann noch 1,5 Millionen Euro, die sie sich ungefähr 50/50 aufteilen.

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