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Am Samstag, den 9. Oktober um 14.30 Uhr

Verleihung vom 11. Rupertiwinkler Dialektpreis beim Klosterwirt in Höglwörth bei Anger

Seit 10 Jahren gibt es ihn: Den Dialektpreis des Landschaftsverbands Rupertiwinkel im Förderverein Bairische Sprache und Dialekte! Mit der Verleihung dieses Preises sollten Persönlichkeiten des mehr oder minder „öffentlichen“ Lebens – in vielen verschiedenen Sparten – dafür geehrt werden, dass sie zu ihrer Herkunft und ihrer Mundart stehen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Anger - Diese Idee scheint dem Verein gut gelungen zu sein, denn in den letzten 10 Jahren wurden ganz unterschiedliche Dialektsprecher ausgezeichnet: Mit Markus Putzhammer im Jahr 2011 und Franz Huber, dem Bauer zu Hof, 2012 waren es echte „knorrige“ Einheimische. 2013 kamen dann die weltberühmten Kletter-Brüder, die „Huaba-Buam“ aus Palling dran. Sie haben dann ihre Freude über diesen Preis auch öffentlich im Fernsehen bekannt (…wenn des mei Deutschlehra ausm Gymnasium wissad…).
 
Nach unserem Alt-Landrat Georg Grabner, der ja nicht verleugnen konnte und wollte, wo er her stammt, waren dann die bekannten Volksmusikanten Hansl Auer und Wasti Irlinger Preisträger. Eine ganz andere Richtung bekam der Dialektpreis im Jahr 2017, als in Steinbrünning der beliebte Diakon Peter Walter damit ausgezeichnet wurde. Mit seinen bairischen Ansprachen trifft er halt das Herz seiner Kirchgänger….. Ein weiteres Glanzlicht im Reigen der Dialektpreise war die Verleihung an den gebürtigen „Staffabrugga“ Dr. Georg Ringsgwandl. Auch er hat sich nie verleugnen können und wollen, wo er denn herstammt. Seine Lieder sind ja mindestens in ganz Deutschland bekannt…
 
2019 wurde der Preis an die langjährige und überaus beliebte Grundschullehrerin von Saaldorf, Marlis Garschhammer, verliehen. Mit der Ansprache im Dialekt, also der Heimatsprache der vielen Saaldorfer Kinder, konnte sie diese immer gut in die Gemeinschaft abholen und integrieren und Scheu und Angst schnell überwinden. Im Corona-Jahr 2020 ist es dem LV gelungen, mit dem „Eisei“, dem Skispringer Markus Eisenbichler, auch einen ganz jungen Sportler in der Szene der „Boarisch-Sprecher“ als extrem sympathischen und unkomplizierten Preisträger zu nominieren. Die Preisverleihung fand im September 2020 in Neukirchen statt.
Dankenswerter Weise wird seit 2015 wird die Preisverleihung sehr großzügig von der Eva-Mayr-Stihl-Stiftung unterstützt. Jetzt steht am 9. Oktober um 14.30 Uhr im Gasthaus in Höglwörth wieder die Preisverleihung an – dieses Mal wieder an ein „boarisches Urgestein“ – oder besser Rupertiwinkler Urgestein! Der Berger Lenz – bekannt aus dem Rundfunk und vielen Veranstaltungen – darf sich diesmal über den Preis freuen.
 
Zur Jahreshauptversammlung des LV Rupertiwinkel sind alle Mitglieder, aber auch Gäste und Freunde der bairischen Sprache eingeladen. Es wird sicherlich wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm. Wir bitten alle Besucher um die Beachtung der dann aktuell gültigen Corona-Regeln!

Pressemitteilung Heinz Schober, 1. Vorsitzender LV Rupertiwinkel im Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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