Gemeinderatssitzung in Anger am Donnerstag, 1. Februar 2018

Große Nachfrage: Anbau für Mittagsbetreuung?

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Anger - Am Donnerstag, den 1. Februar 2018, findet die Gemeinderatssitzung im Rathaus statt. Unter anderem steht die Diskussion über den Ausbau des Grundschulgebäudes für die Mittagsbetreuung in Aufham auf der Tagesordnung:   

Wie uns Albert Mauerer , Geschäftsleiter des Bauamtes Anger, berichtete, gebe es eine einfache und eine verlängerte Mittagsbetreuung. Derzeit würdeninsgesamt 55 Kinder betreut werden. "Jetzt sind die Räume zu klein. Wir mussten teilweise sogar schon in den Vereinsraum ausweichen", erzählte Mauerer. 

Gemeinde hat sich für Anbau entschieden

Bereits das ganze letzte Jahr über sei das Thema Mittagsbetreuung zur Diskussion gestanden. In der Sitzung im Juli 2017 seien zwei Varianten zur Wahl gestanden:Ein Anbau oder ein freistehendes Gebäude. "Wir haben uns für den Anbau entschieden", so der Mitarbeiter der Gemeinde Anger, Albert Mauerer.

Anbau mit zwei Geschossen

Laut Albert Mauerer werde der Anbau etwa80 x 9,50 Meter groß. Ebenso gebe eszwei Geschosse: "Im Erdgeschoss sind derSpeiseraum und die Küche, und im Obergeschoss sind die Hausaufgabenräume, das Spielzimmer sowie die Sanitäranlagen", erklärte Mauerer. 

Gemeinde steht Neubau positiv gegenüber

Weiter betonte Albert Mauerer, dass die Gemeinde dem Neubaupositiv gegenüberstehe. "Es ist hier eng und die Hausaufgabenbetreuung wird sehr gut angenommen. Jetzt brauchen wir mehr Fläche", schilderte der Geschäftsführer des Bauamtes. 

Knapp 500.000 Euro Fördermittel

Bezüglich der Fördermittel für den Neubau seien schon erste Gespräche geführt worden. Der Freistaat Bayern habe laut Mauerer eine Förderung in Höhe von etwa 400.000 Euro zugesagt. Auch die Berchtesgadener Landesstiftung beteilige sich mit rund81.000 Euro. Alles weitere werde in der Gemeinderatssitzung am 1. Februar 2018 besprochen.    

Lesen Sie auch: Im Februar 2015 spendete die Sparkasse Berchtesgadener Land 500 Euro für die Mittagsbetreuung.     

Rubriklistenbild: © dpa/ Uwe Anspach (Symbolbild)

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