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Felix Gramelsberger erstmals Sieger

36. Stoißer Alm-Berglauf: 61 Teilnehmer bei Top-Bedingungen in Anger

Der 36. Stoißer Alm-Berglauf hatte viel Spannung parat
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Der 36. Stoißer Alm-Berglauf hatte viel Spannung parat.

Nach der Corona-Pause fand am Samstag (21. Mai) wieder der Stoißer Alm-Berglauf in Anger statt. Insgesamt 61 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen dieses Mal an den Start.

Anger – „Es braucht wohl noch Zeit“, meinte Angers Ex-Leichtathletik-Abteilungsleiter Fritz Schaller, bis „sich die Menschen wieder daran gewöhnen, dass etwas stattfindet.“ Nach einer langen Pandemie-Phase muss Vieles tatsächlich offenbar erst wieder langsam „anlaufen“: Kamen eine Woche zuvor zur 22. Auflage des Hochgernlaufs nur 41 Teilnehmer, waren es beim 36. Stoißer Alm-Berglauf am vergangenen Wochenende (21. Mai) immerhin 61 Damen und Herren, die sich zum Start an der Kohlhäuslstraße begaben.

„Natürlich hätten es mehr sein dürfen, keine Frage. Aber wir sind für den Neustart nicht unzufrieden“, meinte Maria Koch-Ortner, die sich mit Sissi Angerer um die Nachmeldungen und die Startliste gekümmert hatte. Der neue Abteilungsleiter des SC Anger, Wolfgang Klinger, strahlte mit der Sonne um die Wette, waren die Bedingungen – nicht zu heiß, kein Niederschlag, ein leichter Wind – doch ideal. Er selbst sah sich seinen ersten Bewerb als Hauptverantwortlicher „von außen“ an. Freilich juckte ihn die eigene Teilnahme, doch der 32-Jährige wollte ganz bewusst „jetzt erstmal voll und ganz in der Organisation tätig“ sein.

Ohne Corona wären garantiert wieder an die 150 Teilnehmer gekommen, der Rekord aus dem Jahr 2014 mit 312 Berglauf-Enthusiasten war unter anderem der damals gleichzeitig durchgeführten Bayerischen Junioren- und Senioren-Meisterschaft geschuldet. Diesmal kamen zwölf Damen und 49 Herren: Allesamt waren voller Vorfreude, dass es endlich wieder losgeht, alle erreichten gesund das Ziel vor der Stoißer Alm (1275 Meter) – dort moderierte wie gewohnt fachkundig Georg Kern.

Als Favorit wurde rasch Felix Gramelsberger vom SC Ainring auserkoren, und der 19-jährige Pettinger wurde dieser Rolle bei seinem ersten Lauf nach längerer Verletzungspause vollauf gerecht: Nach zirka 4,5 der insgesamt sieben Kilometer langen Strecke, abgesichert durch die Bergwachtbereitschaft Anger-Teisendorf in Zusammenarbeit mit Tom Helminger, setzte sich Gramelsberger von seinen Verfolgern ab und stürmte nach 620 Höhenmetern in starken 34:17 Minuten die Stoißer Alm.

Nicht lange danach bog Klaus Estermaier (Jahrgang 1970) um jene Kurve, ab der die zahlreichen heimischen Zuschauer an und rund um die Alm die Läuferinnen und Läufer seit jeher erstmals zu Gesicht bekommen: Der erfahrene Athlet der LG Gendorf sicherte sich in 34:55 Minuten Rang zwei vor Thomas Hofer (1986/35:30) vom LC Oberpinzgau. Stark präsentierte sich auch Daniel Pickl (36:16) als Bester des Ausrichtervereins SC Anger. Platz zwei der internen Sportclub-Liste holte sich Daniel Wimmer (37:18), der insgesamt noch einen Top-Ten-Rang ergatterte.

Mit-Organisatorin und Anmeldechefin Steffi Koch-Klinger (41:27) vom SC Anger ließ sich die Rennteilnahme nicht nehmen und gewann trotz weniger Trainingsläufe die Damen-Wertung souverän vor Vereinskollegin Tina Koch-Kirchner (45:24) und Barbara Lichtenauer (46:38) von der TG Salzachtal. Katharina Pickl (47:28/SC Anger) lief auf Rang vier. Siegerin Koch-Klinger meinte im Ziel: „Ich wollte eigentlich unter 40 Minuten laufen, wie 2019, aber dann muss ich einfach Kilometer im Flachen trainieren – das fehlte mir dieses Mal komplett.“ Für die korrekte Zeitnahme zeichneten einmal mehr Sebastian Kimmeringer und Franz Baum verantwortlich.

Zur Siegerehrung kamen Angers Bürgermeister Markus Winkler und SCA-Gesamtvorstand Max Stadler: Von beiden gab es Gruß- und Dankesworte an den Veranstalter, besonders an den neuen Spartenchef Wolfgang Klinger, der die Preise verteilte. Es gab hochwertige Rucksäcke, Massage-Gutscheine und vieles mehr, gespendet von den Lauf-Sponsoren. Als Starter-Geschenk hatten alle Teilnehmer Laufsocken erhalten. Die jüngste im Feld, Afra Schillinger (Jahrgang 2007), freute sich über einen Zusatzpreis.

Alle, die dabei waren, genossen das Kuchenbuffet bei Andrea Zellner und Hermann Fagerer. „Mit knapp über 60 Startern war es nach der langen Corona-Zeit ein kleiner Erfolg für uns, diese Traditionsveranstaltung überhaupt wieder durchführen zu können. Wir hatten aus unseren eigenen Reihen einige junge Sportler am Start. Das ist unsere Zukunft. Wir sind stolz darauf, dass unsere kleine Abteilung durch die lange Pandemie-Pause nicht gespalten wurde“, bilanzierte Klinger zufrieden.

bit

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