Die Gemeinde Anger spart 10.000 Euro

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Anger möchte künftig Erholungsort sein, nicht mehr Luftkurort. Dadurch kann viel Geld gespart werden.

Anger - Die Gemeinde Anger möchte künftig "nur" noch Erholungsort sein, nicht mehr Luftkurort. Dadurch könnte man 10.000 Euro einsparen.

Der Gemeinderat in Anger hilft dabei, Steuergelder einzusparen: In der gestrigen Sitzung wurde beschlossen, den aktuellen Ortsstatus als "Luftkurort" zu streichen. Stattdessen soll Anger künftig als "Erholungsort" eingestuft werden. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits Messungen durchgeführt und Anger als Erholungsort empfohlen. Der Änderung dürfte also nichts im Wege stehen, der entsprechende Antrag wird in Kürze eingereicht.

Die Gemeinde Anger würde dadurch 10.000 Euro einsparen. Denn der Status als Luftkurort erfordert regelmäßige lufthygienische Messungen, die Kosten in Höhe von 11.000 Euro verursachen. Ein Erholungsort kommt dagegen mit 1.000 Euro an Überprüfungsgeldern aus. Die geringfügige Herabstufung des Ortszusatzes nimmt der Gemeinderat gerne in Kauf, da sich dieser auf die Werbung beispielsweise nicht auswirken würde.

Keine Windkraft am Högl

Das Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) schreibt den Gemeinden vor, sich über die Windkraftnutzung Gedanken zu machen und Stellung zu nehmen. Seit einiger Zeit steht der Högl als möglicher Standort für die Nutzung erneuerbarer Energien zur Diskussion. Der Gemeinderat wird das Gremium des LEP jedoch darauf hinweisen, dass es sich beim Högl um einen "schutzwürdigen und landschaftsprägenden Geländerücken" handelt - und exakt das steht in den Ausnahmeregelungen. Die Entscheidungsträger vor Ort wollen jedenfalls keine Windkrafträder am Högl sehen.

In diesem Zusammenhang mahnte der Gemeinderat die LEP-Verantwortlichen an, einen sparsameren Flächenverbrauch im Freistaat an den Tag zu legen.

Darüber hinaus wurde im Angerer Gemeinderat beschlossen, die Neubeschildung und Vermarktung einer e-bike-Rundstrecke von Salzburg über den Gaisberg und Buchberg sowie den Högl mit einem Betrag von 4.832 Euro zu unterstützen. Die Gesamtkosten, an denen sich die EuRegio sowie der Freistaat Bayern beteiligen, betragen rund 650.000 Euro.

Entlastung für Eltern

Die Satzung bezüglich der Erhebung von Gebühren für die Benützung des Kindergartens der Gemeinde Anger wird geändert. Grund: Die Eltern sollen durch den Neuerlass um 50 Euro pro Monat entlastet werden.

bit

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