Ainringer Jugendkapellen spielten auf

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Fröhliche und besinnliche Melodien spielten die drei Jugendkapellen zum Jubiläumskonzert.

Mitterfelden - Der 25. Mitterfeldener Christkindlmarkt bewegte schon am Freitag vor der eigentlichen Jubiläums-Veranstaltung etwa 200 Besucher ins vollbesetzte Pfarrzentrum Sankt Severin.

Die drei Jugendkapellen der Gemeinde Ainring feierten mit schwungvoll-festlichen Melodien und bravourösem Spiel den freudigen Anlass, aber auch den Grundgedanken der Christkindlmarkt-Gemeinschaft: das ehrenamtliche Engagement für einen guten Zweck.

Dass gerade die jungen Musikanten der Ainringer Kapellen zum Jubiläumskonzert spielten, hatte viel mit der Zielsetzung des Mitterfeldener Christkindlmarktes zu tun. So waren es junge Leute, die die Veranstaltung vor 25 Jahren ins Leben riefen, so sind es vor allem Familien mit Kindern, die den Markt besuchen und natürlich sind es immer wieder Jugendliche, die in inzwischen generationenübergreifender Zusammenarbeit das Angebot und das Programm gestalten.

Beim Jubiläumskonzert überraschten die JungMusi Feldkirchen, die Jugendkapelle Ainring und die Jungmusikanten der Musikkapelle Thundorf-Straß die Zuhörer mit ihrem Können. Zu hören waren fröhliche und besinnliche Melodien aus Klassik, heimatlichen Klängen und Musicals ebenso wie bekannte Arrangements speziell für Jugendkapellen.

„Es ist wie im Orchester: einer alleine kann nur ein Instrument spielen. Erst zusammen macht es wirklich Freude“, zog Pfarrer Anton Parzinger in seiner Begrüßung die Parallele zur Mitterfeldener Christkindlmarkt-Gemeinschaft. Auch Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger freute sich über das Engagement der Jugendkapellen und die 25-jährige Kontinuität des Marktes im Sinne des sozialen Gedankens. „Was gibt es schöneres in einer Gemeinde, wenn zusammenhält und zusammenarbeitet? Die Vereine, Schulen und Kindergärten machen sich immer wieder Gedanken, wie sie anderen helfen können. Ohne euch wäre unsere Gemeinde um einiges ärmer“.

Die Basis für den Mitterfeldener Christkindlmarkt sind Jahr für Jahr viele hundert ehrenamtlich geleistete Stunden. Das Ehrenamt stand auch im Mittelpunkt der Festrede von Franz Gadenz. „Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe niemanden, der sich ehrenamtlich einsetzt! Wäre das nicht ein ziemlich trostloses und langweiliges Leben? Ganz zu schweigen davon, dass die Steuern deutlich höher sein müssten, um die ehrenamtlichen Leistungen zu ersetzen“, so Gadenz. „Es geht aber nicht vornehmlich um den finanziellen Nutzen für das Gemeinwesen, sondern um das bürgerschaftliche Engagement im Interesse der Gemeinschaft. Dies ist der Kitt unserer Gesellschaft und aus diesem Gemeinsinn heraus ist der Mittefeldener Christkindlmarkt entstanden.

Andreas Hänsch

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