CSU Ainring: Künftig mit Doppelspitze

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Von links: Herbert Fendt, Birgit Durst, Peter Eckl, Sven Kluba, 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, Jörg Mader, Heidi Pöschl, Heinz Dippel und Rosemarie Bernauer.

Ainring - Die Mitglieder der CSU Ainring haben sich bei den Neuwahlen des Ortsvorstands wieder für die bewährten Kräfte entschieden und eine neue Doppelspitze bestimmt.

Diese besteht aus Jörg Mader und Sven Kluba. Der bisherige CSU-Ortsvorsitzende Jörg Mader, der auch Fraktionssprecher der CSU-Gemeinderäte ist, hatte der Versammlung vorgeschlagen, diese beiden Ämter wieder zu trennen und seinen bisherigen Stellvertreter Sven Kluba zum neuen CSU-Chef zu wählen. Fast einstimmig wurden von der Versammlung in der Folge alle bisherigen Vorstandsmitglieder für die beiden nächsten Jahre wieder gewählt.

Sechs Jahre Höhepunkte

In seinem Rechenschaftsbericht ging der scheidende Ortsvorsitzende Jörg Mader auf die Höhepunkte seiner sechsjährigen Amtszeit ein. Besonders stolz war er, dass die CSU Ainring ein eigenes Profil gewonnen hatte, vor allem in der Ablehnung der Agrargentechnik und des geplanten Teisendorfer Containerbahnhofs. Die Veranstaltung mit Christoph Fischer (zivilcourage.ro) sei ein deutliches Signal auch an die CSU Bayern gewesen.

Der Kosovoeinsatz der Bundesrepublik war ebenso Thema einer Veranstaltung wie die Olympiabewerbung, Milchpreise, Senioren, Verkehr, Bauen und Wohnen. Aber auch die Teilnahme an den Ferienprogrammen, die Kreuzwegwanderung und die jährlichen Andachtsfeiern im Pfarrzentrum waren für Mader wichtig und ein Beleg, dass die Ainringer CSU christliche und soziale Themen auf der Tagesordnung hat. Die beiden Lesungen aus dem Buch von Papst Benedikt und die Veranstaltung mit Günther Beckstein zu seinem Buch hob Mader besonders hervor.

Seinem Nachfolger hinterlässt Mader aber auch einen bereits vollen Terminkalender mit zahlreichen Stammtischterminen. Die seit Jahren durchgeführten „60 Minuten Politik“, immer am ersten Freitag im Monat von 19 bis 20 Uhr, gehören inzwischen zu den wichtigsten Veranstaltungen der CSU Ainring. „Bei diesen Stammtischen gibt es den besten Austausch zwischen CSU-Mitgliedern, Gemeinderäten, Bürgermeister oder auch interessierten Bürgern“, so Mader.

Bürgermeister wünscht sich starke CSU

Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger, der lange Jahre selbst Parteivorsitzender war, bedankte sich bei Jörg Mader für die geleistete Arbeit der letzten sechs Jahre und blickte auf die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Partei und Gemeinderat zurück. „Wenn man schaut, was wir uns als CSU vor der letzten Wahl vorgenommen haben, und dann damit vergleicht, was wir erreicht haben, dann staune ich selbst manchmal“, so Ainrings Bürgermeister. Eschlberger zeigte sich zuversichtlich, dass die Neuaufstellung des CSU-Ortsverbandes allen Beteiligten einen neuen Schub geben werde.

Sven Kluba an die Spitze gewählt

Unter der Wahlleitung von Ainrings 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch wurden die Neuwahlen für die Amtsperiode 2013 bis 2015 durchgeführt. Sven Kluba wurde zum Ortsvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Rosemarie Bernauer, Alfons Loth und Ernst Peter. Das Amt der Schatzmeisterin übernahm Birgit Durst, Schriftführer ist Jörg Mader. Die sieben weiteren Vorstandsmitglieder sind Heinz Dippel, Peter Eckl, Herbert Fendt, Anton Mühlbauer, Heidi Pöschl, Max Schirmer und Andrea Semmelmayr-Gondorf. Die Kassenprüfung übernehmen erneut Hans-Georg Riefer und Sepp Schaffner.

Für mehr Bürgerbeteiligung

Der neue CSU-Ortsvorsitzende Sven Kluba ist bereits seit vielen Jahren politisch aktiv und trotz seiner 29 Jahre schon sehr erfahren. Derzeit ist er Mitglied des Gemeinderats und des Kreistags. Viele Jahre war er auch auf Orts-, Kreis- und Bezirksebene in der Jungen Union engagiert. Als Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU (KPV) ist Kluba das Sprachrohr aller CSU Kreis- und Gemeinderäte. Den Schwerpunkt seiner neuen Aufgabe sieht er vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit mit einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung. Es sollen die Ideen und Anliegen der Ainringer Bürger aufgenommen, diskutiert und wenn möglich in die Arbeit vom Vorstand, Gemeinderat, Kreistag und darüber hinaus eingebracht werden.

„Zu jeder Zeit ein offenes Ohr“

Zusammen mit der neuen Vorstandschaft und den CSU-Gemeinderäten will Kluba nicht nur in den bevorstehenden Wahlkämpfen zur Landtags-, Bundestags- und Kommunalwahl mit den Bürgern ins Gespräch kommen, sondern immer und zu jeder Zeit ein offenes Ohr für die Anliegen und Probleme der Ainringer haben. „Genauso wichtig, wie das Zuhören und ernst nehmen dieser Anliegen ist es, ein klares Profil zu besitzen. Jeder Ainringer soll wissen, für was der CSU-Ortsverband Ainring steht“, so der neue CSU-Chef abschließend. Die Woche mit den Verkehrsstammtischen sei schon ein wichtiger Schritt zu mehr Bürgerbeteiligung. In Zukunft werde es mehr solcher Stammtische mit Schwerpunktthemen geben.

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