Mehr Sicherheit für Füßgänger und Radfahrer

Ersehnter Bürgersteig bald in Sicht?

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Die CSU-Gemeinderäte wollen eine schnelle Realisierung des Geh- und Radweges zwischen Mühlreit und Heidendpoint.

Adelstetten - Für Fußgänger und Radler ergeben sich vom Gasthaus Doppler bis zur Abzweigung nach Berg immer wieder gefährliche Situationen. Ein Gehsteig könnte da für Sicherheit sorgen:

Bürgermeister Hans Eschlberger und die Gemeinderäte der CSU haben bei einer Stippvisite, ausgehend vom Gasthaus Doppler bis zur Abzweigung nach Berg, erneut die für Fußgänger und Radfahrer prekäre Situation vor Ort in Adelstetten begutachtet, zumal nach der diesjährigen Wahl auch die neuen Mandatare mit der seit Jahren bekannten Problematik auf aktuelle Weise vertraut gemacht werden sollten. Am allgemeinen Appell hat sich nichts geändert: Ein Geh- und Radweg ist nach Meinung der CSU (und auch aller anderen Gemeinderäte) dringender denn je und bleibt bei den Volksvertretern oberste Priorität.

Endlich Lösung gefunden

Bürgermeister Hans Eschlberger erklärt den CSU-Gemeinderäten die Bedeutung des denkmalgeschützten Anwesens in Adelstetten.

Der Beginn der Ausführungsplanung hatte sich lange verzögert. Kopfzerbrechen bereitete Bürgermeister Hans Eschlberger und den Behörden insbesondere der Umgang mit einer denkmalgeschützten Immobilie. In zahlreichen intensiven Gesprächen mit dem Eigentümer und den Vertretern des Denkmalamtes sowie des Staatlichen Bauamtes konnte nun eine gütliche Lösung gefunden werden. Hans Eschlberger bedankte sich beim Eigentümer und bei allen Beteiligten in der Rathausverwaltung, im Landratsamt, im Bauamt und im Denkmalamt für die konstruktive Lösung, Durch das gegenseitige Entgegenkommen könne man nun endlich mehr Sicherheit für die am meisten permanent ungeschützten und somit schwächsten Verkehrsteilnehmer – Fußgänger und Radfahrer – in Adelstetten schaffen.

Baubeginn Anfang 2015 ?

CSU-Fraktionssprecher Jörg Mader sprach deshalb die Hoffnung aus, dass ein Baubeginn im Jahr 2015 erfolgen könne. „Herzlichen Glückwunsch an unseren Bürgermeister, der mit großem persönlichen Einsatz die langwierigen Verhandlungen zu einem guten Abschluss gebracht hat", so Jörg Mader. Damit sei eine der größten Hürden überwunden. Das Staatliche Bauamt habe inzwischen mit der Ausführungsplanung begonnen. Sobald die Planunterklagen fertig seien, könne auch mit dem tatsächlichen Grundstücksverhandlungen begonnen werden. Wie bekannt, sind bislang nur Vorgespräche geführt worden.

Dank an die Bürger und Betonung der Notwendigkeit

Jörg Mader: „Die CSU Ainring bedankt sich bei allen Grundstückseigentümern, die bereits eine Zusammenarbeit signalisiert haben und das Bauvorhaben unterstützen. Bürgermeister Hans Eschlberger ergänzt: „Die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer hat für uns oberste Priorität" und fügte an, er kenne keinen Ort, durch den eine Bundesstraße mit dauerhaftem Verkehr führt, darunter im Minutentakt durchfahrende Schwerlastfahrzeuge – und dies ohne einen absolut notwendigen Gehsteig.

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