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Feuerwehr Ainring nennt weitere Details

Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf notbremsen: Das war der Grund

Einsatz der Rettungskräfte an der Bahnstrecke zwischen Freilassing und Teisendorf.
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Einsatz der Rettungskräfte an der Bahnstrecke zwischen Freilassing und Teisendorf.

Am späten Dienstagnachmittag (12. Juli) gegen 17 Uhr musste ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei an die Bahnstrecke zwischen Freilassing und Teisendorf ausrücken.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Update, 12.28 Uhr - Feuerwehr Ainring nennt weitere Details

Am Dienstagnachmittag (12. Juli) wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei auf die Bahnstrecke Salzburg – München alarmiert. Grund hierfür waren zwei Personen, die sich unberechtigt im Gleisbereich aufhielten. Der Lokführer eines herannahenden und vollbesetzten Zuges der bayerischen Regiobahn (BRB) der in Richtung München unterwegs war, erkannte die Gefahrensituation, hupte dementsprechend, leitete eine Schnellbremsung ein und kam auf freier Strecke zum Stehen.

Da anfangs nicht klar war, ob Personen zu Schaden gekommen waren, wurden die Rettungskräfte der Feuerwehr Ainring, Weildorf und Freilassing sowie der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Auf der Anfahrt mussten aufgrund ungenauer Angaben der Zug und eine mögliche Unfallstelle erst lokalisiert werden. Dazu wurden die anrückenden Fahrzeuge verteilt und die Mannschaften erkundeten fußläufig. Zu diesem Zeitpunkt war das Gleis bereits in beide Richtungen komplett gesperrt. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 14 suchte aus der Luft nach der Unfallstelle.

Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen

Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen © Leitner, BRK BGL
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen © Leitner, BRK BGL
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen © Leitner, BRK BGL
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen © Leitner, BRK BGL
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen © Leitner, BRK BGL
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen © Leitner, BRK BGL
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen
Zug muss zwischen Freilassing und Teisendorf am 12. Juli notbremsen © Leitner, BRK BGL

Schnell war klar, dass es zu keinem Zusammenstoß gekommen war, die zwei Personen waren flüchtig. Der Lokführer wurde vom Rettungsdienst betreut und ins Krankenhaus gebracht, die ca. 420 Personen im Zug waren alle wohlauf, mussten glücklicherweise nach kurzer Sichtung durch den Rettungsdienst nicht betreut werden und verblieben bis zur Weiterfahrt im Zug. Nachdem ein Ersatzlokführer an der Einsatzstelle eingetroffen war, konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen und der Notfallmanager der Bahn konnte nach einer guten Stunde beide Gleise wieder freigeben. Die beiden flüchtigen Personen konnten wenig später von der Polizei aufgegriffen werden.

Im Einsatz war die Feuerwehr Ainring mit dem Einsatzleitwagen, drei Löschfahrzeugen, dem Versorgungs-LKW und dem Mannschaftstransportwagen, die Feuerwehr Weildorf mit zwei Löschfahrzeugen und die Feuerwehr Freilassing mit einem Rüstwagen und einem Löschfahrzeug sowie der Rettungsdienst mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst mit Unterstützungsgruppe, vier Rettungswagen, vier Notärzte und dem Rettungshubschrauber Christoph 14. Die Landes- sowie Bundespolizei war mit mehreren Streifen am Einsatzort.

Erstmeldung, 10.22 Uhr

Ainring/Strass – Der Grund: Eine mit rund 400 Menschen besetzte Regionalbahn auf dem Weg nach München stand nach einer automatischen Notbremsung mit rund 150 Stundenkilometern bei Niederstraß auf freier Strecke, da rund einen Kilometer zuvor offenbar zwei Menschen direkt an den Gleisen gestanden hatten.

Die Leitstelle Traunstein musste zunächst davon ausgehen, dass zwei Leute möglicherweise durch den Zug erfasst und darüber hinaus zumindest ein Teil der vielen Fahrgäste durch die Notbremsung verletzt worden war und alarmierte deshalb neben den Freiwilligen Feuerwehren Ainring, Weildorf, Freilassing und der Kreisbrandinspektion ein Großaufgebot des Roten Kreuzes, darunter die Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe, vier Notärzte, den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und vier Rettungswagen aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing und Teisendorf.

Die Einsatzkräfte suchten gemeinsam die Bahnstrecke aus der Luft und zu Fuß ab und erkundeten die Lage im Zug, konnten aber bald Entwarnung geben, da niemand verletzt worden war.

Der Freilassinger Notarzt und die Rettungswagen-Besatzung des Teisendorfer Roten Kreuzes kümmerten sich um den betroffenen Lokführer und brachten ihn vorsorglich in eine Klinik; der Notfallmanager der Bahn organisierte einen Ersatz-Lokführer, der seinen Kollegen ablöste, so dass die Fahrgäste nicht umsteigen mussten und ihre Fahrt fortsetzen konnten. Der Großteil der Einsatzkräfte konnte nach rund einer Stunde wieder einrücken.

Pressemeldung BRK KV Berchtesgadener Land/Feuerwehr Ainring

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