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Nach 3. Sieg verbleibt Wanderpokal beim SC Ainring II

36. offener Ainringer Sommerbiathlon – „Glückstreffer“ gewinnen bei den Damen

36. offener Ainringer Sommerbiathlon
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Als erste gestartet sind flotten Langlauf Gaumädels

Die 36. Auflage des offenen Ainringer Sommerbiathlons wurde wiederum von der Schützengesellschaft Ulrichshögl und dem Ski-Club Ainring ausgerichtet. Der SC Ainring II konnte bei den Herren den Wanderpokal, nach dem dritten Sieg in Folge, endgültig mit nach Hause nehmen.

Ainring – Die erfolgreichen Läufer waren schon fünfmal Gemeindemeister und holten sich vier Gesamtsiege. Bei den Damen siegte das Team „Glückstreffer“ und mit dem 2. Platz sicherte die SG Ulrichshögl den Gemeindemeistertitel und durfte sich über den Wanderpokal freuen. Insgesamt waren 26 Mannschaften bei dem beliebten Wettbewerb am Start.

Hatte es tags zuvor noch stark geregnet, so war es bei der Veranstaltung trocken und es kam auch die Sonne zum Vorschein. Die Beschaffenheit der Laufstrecke war bestens und vom Niederschlag des Vortages war nichts zu merken. Pünktlich um 13 Uhr erfolgte die Startfreigabe für die Dirndl von „Die flotten Langlauf Gaumädels“, rund 200 Meter vom Schützenhaus entfernt, wo im Freien mit Boccia-Bällen zu werfen war. 

36. offener Ainringer Sommerbiathlon

36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils
36. offener Ainringer Sommerbiathlon
36. offener Ainringer Sommerbiathlon © Andreas Pils

Im Zeitabstand von acht Minuten wurden die Teams auf den Weg geschickt. Nach 400 Meter laufen, war am „Schießstand“ das erste Bocciawerfen in die Zielflächen. Wer nicht alles traf, hatte drei Reservekugeln zur Verfügung. Danach ging’s wieder 600 Meter auf die Laufstrecke und anschließend nochmal zum Werfen. Abschließend waren 600 Meter Laufen angesagt bis zum Zieldurchlauf. Auch etliche Strafrunden mussten gelaufen werden, mit etwa 20 Meter. Bei den Mädchen siegten „Die flotten Langlauf Gaumädels“ und bei den Buben die „Rennmäuse“ des SC Ainring.

Für die professionelle elektronische Zeitnahme waren Sebastian Kimmeringer und Franz Baum verantwortlich. Die Schüler hatten insgesamt 2,8 Kilometer zu laufen und beim Schießen begannen sie zunächst mit dem Liegend-Aufgelegt-Schießen, wobei hier fünf Schuss mit dem Luftgewehr auf die Klappscheiben abzugeben waren. Fehlten Treffer, so war die Möglichkeit, mit drei Nachladern aufzuholen. Nach einem weiteren Lauf durften die Starter sitzend-aufgelegt schießen. Reichten die Treffer nicht, so war eine Strafrunde von 60 Metern zusätzlich zu bewältigen.

Die Sieger bei den Dirndln waren hier die „Ratschkattln“ mit Viola Danzer, die beim Schießen den 16. Platz nach Ringen beim Oktoberfestschießen erreichte und einen 4. Platz beim Langlauf Chiemgau-Schüler-Cup erreichte. Emma Buchner hatte im Langlauf Chiemgau-Schüler-Cup den 3. Platz und Lena Kirchner konnte als Erfolg beim Oktoberfestschießen einen 17. Rang vorweisen. 

Bei den Mädchen war Leonie Hinterstoißer, die zwei Tage zuvor bei der Deutschen Biathlon Meisterschaft in die Klasse S15 den Titel gewann, war mit einer Zeit von 13:52,48 die Schnellste und bei den Buben lief der zwölfjährige Moritz Hofhans in 13:08,56 die Bestzeit. 

Fallen die Klappscheiben oder nicht, dies konnten die Zuschauer verfolgen

In bewährter Weise informierte Andreas Steuer als Sprecher über Starts der Mannschaften, Schießen und den Zieleinlauf am Schützenhaus. Die nächsten Crews gingen in der Frauenklasse an den Start. Insgesamt waren 3,4 Kilometer zu laufen, bei einer Strafrunde kamen nochmal 60 Meter hinzu. Beim Schießen hatten sie jeweils beim Liegen und beim Stehen fünf Schuss abzugeben.

Das Team der „Glückstreffer“ siegte und hatte in ihren Reihen mit Lisa-Marie Eisl eine Teilnehmerin vom Engadiner Skimarathon. Ainringer Gemeindemeister wurde die Crew vom SC Ainring I in deren Reihen Johanna Nitzinger, die am Vortag bei der Deutschen Berglauf Meisterschaft am Jenner in der Klasse U20 den 4. Platz belegte.

Gar lustig ging’s bei den Sängerinnen vom Kirchenchor Thundorf zu, denn es gab eine Wetteinlösung. Vor drei Jahren entstand bei der Siegerehrung der Satz „Wir sind am Arsch, danke Franz“. Damals hatten die Chor-Damen besser geschossen als ihr Trainer, der Adelstettner Schützenmeister Franz Schindler. Um die Wette zu gewinnen, mussten die Damen beim ersten Schießen gemeinsam antreten und auf deren Hinterteil war dann der Schriftzug zu lesen. Die Damen gewannen die Wette, belegten aber im Sommerbiathlon ihrer Kategorien den letzten und somit 5. Rang. 

Andreas Steuer informierte am Schießstand die Zuschauer über die Sportler

Insgesamt absolvierten 13 Mannschaften bei den Männern die längste Distanz mit 4,2 Kilometer und eine Strafrunde war hier 100 Meter. Bester Läufer war der 37-jährige Stefan Ramstetter. Erfolgreich schon in der Grazi-Man Mix-Mannschaft mit einem 2. Rang, erlief er sich den 2. Platz über sechs Kilometer beim Wettbewerb in Altötting und beim Högl-Berglauf belegte er den 4. Rang. Jetzt beim Sommerbiathlon für den SC Ainring II startend hatte er 16:58,19 Minuten die beste Zeit bei allen Erwachsenen. Für die Herren des Kirchenchors Thundorf startete er an diesem Tag ein zweites Mal und hatte dabei 18:43,96 Minuten die zweitbeste Zeit aller Läufer.

Siegerehrung

Im vollbesetzten Vereinsheim der SG Ulrichshögl begrüßte 1. Schützenmeister Andreas Huber die Athleten und teilweise auch deren Begleiter zur Preisverteilung des 36. Ainringer Sommerbiathlon mit Gemeindemeisterschaft. Im Namen des Schützenvereins und des SC Ainring bedankte er sich für die Unterstützung der Gemeinde Ainring und der Schirmherrschaft durch den 1. Bürgermeister Martin Öttl. Dankesworte fand er für die Organisatoren und die Personen, welche mitgeholfen haben so eine Veranstaltung durchführen zu können. 

Kritisch merkte er an, dass teilweise mit den Gewehren ruppig umgegangen wurde, da die Luftdruckwaffen mit dem Lauf in den Sand gesteckt wurden. Dies habe man noch toleriert, doch nächstes Jahr könne das nicht mehr so gehandhabt werden.

Schirmherr Bürgermeister Martin Öttl dankte in seinem Grußwort den beiden Veranstaltern, welche mit viel Energie organisiert haben. Den Helfern und den Teilnehmern sprach er ein Vergelt’s Gott, denn ohne diese würde es nicht funktionieren. Ski-Club-Vorstand Olaf Tanner hatte ebenfalls Dankesworte parat und lobte die wunderbare Zusammenarbeit mit den Schützen. Besonders hob er Sylvia Nitzinger hervor, die im Vorfeld die Hauptorganisatorin war und bei der Durchführung mitwirkte sowie die Siegerehrung sehr gut vorbereitet habe. Er bezeichnete sie, als die Seele des Sommerbiathlons. Beim Training am Samstag war das Wetter schlecht und er hoffte, dass das Regengebiet am Sonntag schnell durchziehen möge. 

Heute haben wir Glück gehabt!“ Andreas Steuer verkündete die Ergebnisse, begann mit den Kindern und kam danach zu den Schülern. Die Siegerehrung nahmen Bürgermeister Martin Öttl, SGU-Schützenmeister Andreas Huber sowie SCA-Vorstand Olaf Tanner vor. Jede Mannschaft erhielt einen Schokoladenpokal, sowie jeder Teilnehmer Süßigkeiten und Urkunde.

Nach einer Pause gings zu dem Erwachsenen Bereich. Bei den Damen siegte die Crew „Glückstreffer“, die sich über den Schokopokal und die Urkunde freuten. Den Sieg um den Gemeindemeistertitel konnte das Team von der SG Ulrichshögl wiederholen und freuten sich aus den Händen von Schirmherrn Martin Öttl den Wanderpokal in Empfang nehmen zu dürfen. 

v.l Bgm. Öttl mit den Herren-Gde.-Sieger SC Ainring I,I rechts. SC-Vorstand Olaf Tanner, hinten v.l. 1. Schmütznem. A. Huber mit den Damem-Gde-Siegerinnen

Nachdem die Resultate vom letzten bis zum ersten Platz verkündet wurden, brauste nach der Nennung des Zweiten, dem SC Ainring I von der II-Mannschaft großer Jubel auf. Denn es war bei ihnen nicht sicher, ob sie gewinnen. Sie hatten auch Fehler beim Schießen und mussten Strafrunden laufen, aber noch schlimmer war das Aufbrummen von einer Minute Strafzeit bei Thomas Mühlbaue. So war der Ausgang etwas ungewiss. Mit einem Vorsprung von rund 40 Sekunden dürfen sie nach dem dritten Sieg hintereinander den Wanderpokal behalten.

Aller Teilnehmer bekamen zudem einen Ski-Club-Schokoladentaler geschenkt. Zuletzt gab es eine Verlosung von zwei Gutscheinen, die nach Startnummer durch Leonie Hinterstoißer gezogen wurden. Glückliche Gewinner waren Sabrina Lapper und Tobi Maier.

Andreas Pils

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