Michaela Kaniber berichtet über neue Aufgaben in München

Staatsministerin zu Gast beim CSU Stammtisch

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Bürgerstammtisch der CSU Ainring "60 Minuten Politik"

Ainring - Beim monatlichen Bürgerstammtisch der CSU Ainring „60 Minuten Politik“ konnte Ortsvorsitzen-der Sven Kluba die heimische Landtagsabgeordnete und Bayerische Staatsministerin für Ernäh-rung, Landwirtschaften und Forsten Michaela Kaniber begrüßen. Vor allem den vielen anwesen-den Landwirten stand die Ministerin Rede und Antwort. „Die Landwirtschaft prägt nicht nur unser schönes Berchtesgadener Land sondern sorgt auch für regionale Nahversorgung. Deshalb freut es mich sehr, dass sich Michaela Kaniber an diesem sonnigen und heißen Tag Zeit genommen hat und unser Gast am monatlichen Bürgerstammtisch ist“, so Sven Kluba.

Bei tropischen Außentemperaturen ginge es auch im brechend vollem Stüberl beim Gasthaus Doppler in Adelstetten heiß her. Mit der heimischen Landtagsabgeordneten und Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten konnte CSU Chef Sven Kluba einen hochkarätigen Gast zum traditionellen CSU Bürgerstammtisch gewinnen. Zu Beginn ging Sven Kluba auf die beeindruckende Laufbahn von Michaela Kaniber ein. Seit zehn Jahren Gemeinderätin in Bayerisch Gmain, seit 2011 CSU Kreisvorsitzende, seit 2013 Mitglied des Bayerischen Landtags und seit diesem Frühjahr Staatsministerin im Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder.

In dem anschließenden kurzen Referat ging Michaela Kaniber auf einige Themen wie Tierwohl, Umweltschutz, Grundversorgung von Nahrungsmittel aus der Region und Flächenverbrauch ein. Auch die aktuelle Debatte zur Asylpolitik in Deutschland sparte die Ministerin nicht aus. Das Format „60 Minuten Politik“, welches von der CSU Ainring entwickelt wurde und seit vielen Jahren gelebt wird, ist eines der besten Mittel um lange Monologe zu vermeiden, ins Gespräch mit den Bürgern zu kommen und die vorgebrachten Anliegen aufzunehmen.

Als einen der ersten Diskussionspunkte wurde die Wassersituation in Bayern angesprochen. Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Heinz Dippel stellte die Frage, wie eine gerechte Wasserver-teilung zwischen den gesegneten Regionen an den Bergen und anderen Bereichen von Bayern möglich ist. Zum Thema Wasser ging auch Bruno Thurnhausstatter ein. In den Medien erfolgt sehr schnell ein Generalverdacht gegen die Landwirtschaft, wenn Nitratwerde in manchen Bereichen von Bayern nicht eingehalten werden. Diese Ansicht sei etwas zu kurz gegriffen. Man darf die städ-tischen Kanalisationen sowie die privaten Hausanschlüsse, welche oft nicht kontrolliert werden, nicht außer Acht lassen. Bürgermeister Hans Eschlberger erläuterte, dass die Kommunen allgemein und im Besonderen auch die Gemeinde Ainring jedes Jahr erhebliche Summen investiert, um die technische Infrastruktur der Gemeinde, und dazu gehört im Wesentlichen das Kanalnetz, in einem guten Zustand zu erhalten. Jeder private Grundbesitzer ist für seinen Hausanschluss selbst verant-wortlich. Im Übrigen dankte er den heimischen Landwirten in Ainring für ihre grundwasserschonende Wirt-schaftsweise. Diese zeige sich vor allem bei den außerordentlich geringen Nitratwerten des qualita-tiv sehr hochwertigen Ainringer Trinkwassers. Weitere Punkte wie Fluglärm, Stallförderung aber auch Rechte von Vätern wurden angesprochen und von der Ministerin aufgegriffen.

Abschließend bedankte sich CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba bei Micheala Kaniber nicht nur für den Besuch sondern vor allem für das freundschaftliche Miteinander zwischen der Kreis CSU und dem Ortsverband Ainring. „Mich freut es auch sehr, dass wir Michaela Kaniber am 12. August 2018 wieder in Ainring begrüßen können. Als Hauptrednerin beim politischen Abend im Bierzelt Feldkir-chen sind wir gespannt auf Deine weiteren Ausführungen. Wir wünschen Dir weiter viel Kraft für Deine wichtige Aufgabe für Bayern und den Landkreis“, so Sven Kluba.

CSU Ainring / Sven Kluba

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