Nominiert für Bayerischen Eine-Welt-Preis

Weltladen „Fair miteinander“ Mitterfelden freut sich über dritte Anerkennung

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Vorstandmitglied vom Eine-Welt-Netzwerk Bayern Dr. Alexander Fonari mit Rosi Pscheidl.

Mitterfelden. – In einer Zeit, die geprägt ist im Fernsehen, den Printmedien und Sozialen Medien von dem brisanten Thema „Coronavirus“, welches die Bevölkerungsschichten weltweit bewegt, gibt es auch mal was erfreuliches aus der Region zu berichten:

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Der rührige Weltladen „Fair miteinander e.V.“ Mitterfelden ist zum dritten Mal in Folge für den Bayerischen Eine-Welt-Preis nominiert.

Dieser wird alle zwei Jahre vom Freistaat Bayern und dem Eine-Welt-Netzwerk Bayern e.V. verliehen, um das bürgerschaftliche Eine-Welt-Engagement in ganz Bayern zu würdigen.


Überall in Bayern setzen sich Menschen auf vielfältige Weise für globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Solidarität, Frieden und weltweite Bewahrung der Natur ein. Sie engagieren sich für Eine-Welt: Zum Beispiel im Rahmen partnerschaftlicher Zusammenarbeit (mit Schulen, Kirchengemeinden, Nichtregierungsorganisationen), bei der Förderung des Fairen Handels oder im Bereich entwicklungspolitischer Bildung und globalen Lernens. Sie wollen Globalisierung gerechter gestalten und allen Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Der Weltladen Mitterfelden hat sein Zuhause seit über drei Jahrzehnten im Pfarrzentrum „St. Severin“. Die Gemeinde Ainring ist seit vielen Jahren in enger Verbindung mit dem Weltladen und so erhielt vom Verein TransFair die Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde, weil sie nachweislich fünf Kriterien, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen der Kommune erfüllte.

Aber zurück zum Weltladen: Leiterin Rosi Pscheidl zeigte sich sehr erfreut, dass es mit der Bewerbung für den Preis geklappt hat. Leitlinien für den Bewerbungsrahmen waren ehrenamtliches Engagement, Dauer des Engagements und Originalität, Vielfalt der Akteure und Aktionen sowie partnerschaftliche Zusammenarbeit. Der Weltladen Mitterfelden hat in seinem Sortiment sehr viele Fair-Trade-Produkte, für die den Fair-Trade-Organisationen ein bestimmter Mindestpreis bezahlt wird. Damit möchte man den Klimawandel günstig beeinflussen, Kinderarbeit verbieten, Geschlechtergerechtigkeit herstellen, Arbeiterrechte stärken, Kleinbauern fördern.

Das bürgerschaftliche Engagement zu stärken und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen ist das Ziel des Bayerischen Eine-Welt-Preises. Nach 2012, 2014, 2016 und 2018 wird er 2020 zum fünften Mal vom Freistaat Bayern, vertreten durch die Bayerische Staatskanzlei, gemeinsam mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. verliehen. Dotiert ist die Auszeichnung für den ersten Platz mit 3000 Euro, 2000 Euro (Platz 2) und 1000 Euro (Platz 3). Alle Nominierten aus Eine Welt-Initiativen, Nichtregierungsorganisationen, Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Schulen, Hochschulen), Kirchengemeinden und erhalten ein Urkunde.

Das Weltladen-Team und Vertreter aus der Gemeinde Ainring waren bei der Verleihung 2016 in der Staatskanzlei München und 2018 in Nürnberg. Nun 2020 ist es das dritte Mal in Folge, dass der Weltladen nominiert ist, und Rosi Pscheidl bezeichnet dies als einmalig. Es ist eine Ehre und Wertschätzung der Weltladen-Arbeit. Der Verleihung des Preises innerhalb eines Festaktes sollte Ende April in Landshut durch einen Vertreter der Bayerischen Staatsregierung vorgenommen werden, ist aber wegen der Corona-Krise auf einen unbestimmten Termin verschoben.

Der Weltladen im Pfarrzentrum „St. Severin“ hat seine Öffnungszeiten Dienstag und Mittwoch von 9 Uhr bis 12 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr. Weiter besteht die Möglichkeit außerhalb dieser Zeiten einzukaufen und es wird auch ein Lieferservice angeboten beides zu erfragen unter der Handy-Nr. 0175/1091684

Weltladenleiterin Rosi Pscheidl und das Team bedanken sich für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.

Pressemeldung des  „Fair miteinander e.V.“ Mitterfelden

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