Weihnachtsspiel „Das schönste Geschenk“

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Szene aus dem Weihnachtsspiel „Das schönste Geschenk“ mit den jungen Darstellern vom Kindergarten St. Raphael Mitterfelden.

Mitterfelden - Die jährlich von den Kindern des Kindergartens St. Raphael gefühlvoll gestaltete Adventfeier ist für viele Zuschauer eine der berührendsten Ereignisse zur Weihnachtszeit.

Dem Willkommensgruß von Diakon Ulrich Portisch folgte das aus den Kinderherzen voller Inbrunst gesungene Lied „Am Kranz brennt a Kerzerl“. Unter der Regie von Bernadette Bayer und Renate Kurtz folgte das mit viel Überzeugungskraft dargestellte Weihnachtsspiel „Das schönste Geschenk“.

Die Geschichte spielt im Morgenland, wo Balthasar, ein freundlicher, gütiger und kluger König regierte und eines Abends einen Stern am Himmel sah, der heller strahlte als alle anderen. Er wusste, es ist ein König geboren, der den Menschen den Frieden bringen wird. Balthasar, der junge Prinz Irenus und dessen Hund Pluton machten sich auf dem Weg dem leuchtenden Stern zu folgen. Irenus nahm als Gabe für das Jesukind sein Lieblingsbuch und einen Ball mit. Durch sein barmherziges Wesen und gutes Herz verschenkte er diese Sachen nach und nach auf dem langen Weg an arme Kinder. Er überließ seinen Hund sogar einem kranken Mädchen, auch wenn es ihm selbst fast das Herz zerbrach, seinen liebsten Spielkameraden einfach hier zu lassen und nie wieder zu sehen. Er begann zu rennen, in die Nacht hinaus, ohne auf den Weg zu achten, bis er erschöpft liegen blieb und einschlief.

In Engelskleidern zeigten die Kinder einen Lichtertanz im abgedunkelten Pfarrsaal.

Als er wieder zu sich kam, fühlte er sich seltsam ausgeruht und glücklich. Auch an seinen Hund zu denken, schmerzte ihn plötzlich nicht mehr. Er sah den Stern, der wie die Sonne über einem Dorf stand und dort einen Stall in goldenes Licht tauchte. In diesem Stall sah er eine Frau und einen Mann, Josef und Maria, die sich lächelnd über die Wiege beugten, darin liegend der neugeborene König, das Jesuskind. Die Könige legten ihre Geschenke zu Füßen des Kindes - eine kostbare Vase voll Myrre, eine silberne Schale mit Weihrauch und Balthasar, Vater von Irenus, einen goldenen Kelch. Irenus verbeugte sich vor dem Kind, wandte sich Maria zu und wollte erklären, warum er keine Geschenke mehr habe. Aber Maria nahm seine leeren Hände in die Ihren und sagte: „Irenus, dein gutes Herz ist das schönste Geschenk für das Jesuskind“.

Integriert in der Darstellung ertönte mehrmals zartes Glockenspiel und der Minichor sang unter Gitarrenbegleitung von Claudia Festl „Ich hab seinen Stern gesehen“. Weiter ging es im Programm mit der von allen gesungenen ersten Strophe „Ihr Kinderlein kommet“ und im nunmehr verdunkelten Raum begann ein wunderschöner Lichtertanz mit Kerzen, die Mädchen schön in weißen Engelskleidern Besinnlich und beeindruckend verdeutlichte Diakon Portisch eingehend auch auf die Weihnachtsgeschichte, dass ein gutes Herz das schönste Geschenk sei, für das Jesuskind, für die Familie und alle die man kennt und lieb hat.

Tatjana Schläfke vom Kindergartenteam brachte in Gedichtform Gedanken über den ursprünglichen Sinn von Weihnachten, was auch die Erwachsenen im Saal verinnerlichen sollten, wie unter anderem: „Sei wieder Mensch und wieder Kind und spür`, wie Kinder glücklich sind. Dann bist du von aller Hast getrennt, auf dem Weg hin zum Advent.“ Dem Schlusssegen von Diakon Ulrich Portisch folgend wünschte Kindergartenleiterin Bernadette Bayer nebst Erklärung des Überraschungsgeschenks allen ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest. Großes Lob galt den Kindern für ihr ausdrucksvolles Mitwirken und ihrem Team, das sich für Vorbereitung und Gelingen wiederum große Mühe gemacht hat.

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