Bayerischen Rotes Kreuz

SPD: Ehrenamtlichen Dienst mehr würdigen

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Mitterfelden - Die SPD Ainring konnte sich bei ihrem Besuch beim Bayerischen Roten Kreuz einen Eindruck von der hochachtungsvollen, ehrenamtlichen Arbeit machen.

Gemeinderätin Margret Sturm-Wiersig, ehemalige BRK-Bereitschaftsleiterin, hatte für die SPD Ainring einen Besuch beim Standort des Bayerischen Roten Kreuzes organisiert. Für die Teilnehmer ergab sich die gute Gelegenheit Näheres über die freiwilligen Dienste und Arbeiten zu erfahren.

Bereitschaftsleiterin Alexandra Heßberger begrüßte die Gäste und führte diese zu Beginn durch das Rot-Kreuz-Gebäude in Mitterfelden. Die verschiedenen Räumlichkeiten sowie Ausstattungen und der Maschinenpark konnten bestaunt werden. Auf die Frage hin, worin eigentlich die Hauptaufgabe bestünde, gab Alexandra Heßberger entsprechende Auskünfte.

Demnach gehören dem Standort Ainring insgesamt 35 Damen und Herren an. Davon seien momentan 28 Personen aktiv tätig. Ganz besonders erfreulich sei, dass vor allem viele junge Menschen mitmachen. Die Bereitschaft viel Freizeit zu opfern und den Dienst ehrenamtlich ohne jegliche Entlohnung auszuüben, sei bei allen sehr groß.

Während der Zeit, in der nicht gerade Noteinsätze zu fahren seien, gebe es viel zu tun. So seien neben dem Gebäude vor allem die Maschinen und der Fuhrpark in Ordnung und für den Einsatz bereit zu halten. Nach Aussage der Bereitschaftsleiterin fänden – um jeweils auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben – immer wieder Ausbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen statt.

Die Organisation von Blu tspendenaktionen würden während des Jahres zum festen Bestandteil gehören. Außerdem kämen, um für den Ernstfall jederzeit gerüstet zu sein, vielfältige Übungseinheiten hinzu. „Immer wieder vorkommende Ereignisse und Katastrophen, wie zum Beispiel Flugzeugabstürze, Verkehrsunfälle und Brände werden dabei nachgestellt, bzw. simuliert. Sobald dann der Ernstfall tatsächlich eintritt, erfolgt die Verständigung der Mitglieder per Funk“, so Heßberger.

Im abgelaufenen Jahr 2013 hatte die Ainringer Bereitschaft insgesamt 3350 Stunden geleistet. Die größten und zeitintensivsten Einsätze waren – um nur einige zu nennen – im vergangenen Juni die Hochwasserkatastrophe und der Waldbrand am Thumsee. Aber auch bei den verschiedensten Großveranstaltungen, wie beispielsweise der „Söllner- und Bergergala“, zugunsten der Hochwassergeschädigten, sei das BRK zur Stelle gewesen.

Mit der Erkenntnis, der hier an der Bevölkerung erbrachte ehrenamtliche Dienst kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, verabschiedeten sich die Besucher.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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