Mitgliederversammlung der Ainringer SPD

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Siegfried Fritsch (Vorsitzender SPD Ainring) und Roman Niederberger (Kreisvorsitzen-der SPD Berchtesgadener Land) begrüßen gemeinsam mit den beiden Gemeinderäten Fritz Lorber und Günter Ufertinger das neue Mitglied Dieter Engel im Ortsverein.

Ainring - Bei einer Mitgliederversammlung des Ortsvereins konnte die SPD ein neues Mitglied begrüßen. Außerdem gab es bereits einen Ausblick auf die nächste Kommunalwahl.

Eine angenehme Pflicht konnte der Vorsitzende der SPD Ainring Siegfried Fritsch zu Beginn der Mitgliederversammlung des Ortsvereins im TuS-Vereinsheim in Mitterfelden wahrnehmen: Dieter Engel wurde als neues Mitglied des Ortsvereins begrüßt. Bei der Versammlung standen Themen der Kommunalpolitik und bereits ein Ausblick auf die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2014 im Mittelpunkt. Zu Gast war der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger, der über aktuelle Themen aus der Kreis- und Landespolitik berichtete.

Nach der Begrüßung und der Aufnahme des Neumitglieds warf SPD-Gemeinderat Fritz Lorber einen Blick auf die Gemeindefinanzen. Die derzeit recht gute Entwicklung sei zu einem wichtigen Teil auf Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer gegenüber den ursprünglich angenommenen Zahlen zurückzuführen. "Dieses Glück ist leider brüchig, weil das Gewerbesteueraufkommen im wesentlichen von sehr wenigen großen Firmen bestritten wird. Wenn es zu Gewinnrückgängen oder großen Investitionen kommt, geht das Aufkommen genauso schnell in den Keller. Als SPD sehen wir es deswegen als wichtige Aufgabe der Gemeinde an, in den kommenden Jahren für eine ausgewogene und solide Gewerbe- und Wohnstruktur in Ainring zu sorgen - auch aus finanziellen Gründen", erklärte er.

Obwohl man mit der Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses eine wichtige Investition gestemmt habe, liegen weiterhin große Herausforderungen vor der Gemeinde Ainring, ergänzte sein Fraktionskollege Günter Ufertinger. Bei dem Ausfall von zwei Pumpen im September 2011 sei deutlich geworden, dass bei der Trinkwasserversorgung Verbesserungen und insbesondere ein zweiter Brunnen erforderlich sind, stellte er dar: "Der Grunderwerb gestaltet sich schwierig, aber trotzdem muss hier gehandelt werden".

Auch im Energiebereich stehen Investitionen an: derzeit wird die Versorgung des neuen Feuerwehrhauses und des Bauhofs durch das Biomasseheizkraftwerk geprüft, berichtete Günter Ufertinger weiter. Fortschritte sind bei dem langjährigen Thema Radweg zu verzeichnen. "Die SPD Ainring hat sich immer gemeinsam mit unseren beiden Gemeinderäten für einen durchgehenden Fahrradweg in unserer Gemeinde eingesetzt. Vielleicht gelingt hier in 2012 ein deutlicher Schritt nach vorn", stellte Siegfried Fritsch dazu fest.

Im Anschluss an die beiden Gemeinderäte berichtete der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger über die Arbeit an verkehrspolitischen Leitlinien der SPD Berchtesgadener Land. Alle Mitglieder seien dazu aufgefordert, sich aktiv an diesem Konzept zu beteiligen und mit ihren Ideen und Vorstellungen einzubringen. "Im März werden dann auch alle Mitglieder der SPD im Landkreis basisdemokratisch darüber diskutieren und abstimmen", kündigte er an. In der Diskussion mit den Ainringer Sozialdemokraten wurde schnell deutlich, dass für sie immer noch die Westtangente ein wichtiges Thema ist. "Perach und Heidenpoint warten seit vielen Jahren vergeblich auf eine Entlastung. Wir brauchen endlich eine politische Entscheidung und einen konkreten Zeitplan", waren sich die Ainringer SPDler einig.

"In der Gemeinde werden die Weichen für die wichtigsten Fragen der Daseinsvorsorge gestellt: vom Verkehr über die Energieversorgung bis zum Trinkwasser. Wir brauchen deshalb dringend Frauen und Männer, die in Ainring mitentscheiden und mitgestalten wollen", erkärte Siegfried Fritsch gemeinsam mit den Gemeinderäten zum Schluss der Versammlung. Deswegen mache man sich schon jetzt aktiv auf die Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2014: "Ob mit oder ohne Parteibuch: wer sich für eine soziale, gerechte und nachhaltige Politik in Ainring engagieren will, ist bei uns herzlich willkommen".

Quelle: SPD Ainring

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