Kreisübung der Jugendfeuerwehren

Jugendfeuerwehr übt für den Ernstfall

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Das erste eintreffende Löschfahrzeug aus Thundorf beginnt mit der Menschenrettung und versucht das Wohnhaus zu schützen.

Ainring - Erneut fand eine Kreisübung der Jugendfeuerwehren rund um den Högl statt: Angenommen wurde eine Verpuffung nach Schweißarbeiten mit verletzten Personen.

Seit Jahren arbeiten die Feuerwehr Piding, Aufham, Anger und Ainring bei der Jugendarbeit intensiv zusammen. So wird der Jugendwissenstest gemeinsam abgehalten, ebenso wird immer wieder gemeinsam geübt. Die Feuerwehr Ainring arbeitete unter der Federführung des Jugendwartes Florian Reiter eine Kreisübung für die Jugendfeuerwehren aus.

Unter Beobachtung der Kreisbrandmeister Grabner und Brandl, der Führung der Feuerwehr Ainring und Piding, dem Ehrenkommandant Martin Waldhutter sen., aktiven und passiven Mitgliedern der Feuerwehr Ainring sowie Eltern der Jugendlichen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Ottmaning angenommen.

Vorausgegangen war eine Verpuffung nach Schweißarbeiten mit zwei verletzten und vermissten Personen. Je nach Länge des Anfahrtsweges erreichten die Einsatzkräfte versetzt den Einsatzort. Die Feuerwehr Ainring, die mit einem Führungsfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, der Drehleiter, sowie dem Versorgungs-LKW zur Übung ausrückte, hatte die Aufgabe, die zwei vermissten Personen zu suchen und zu retten. Ebenso war umgehend die Brandausbreitung einzudämmen. Hierzu wurde ein Löschangriff zum Schutz des Wohnhauses und gegen die Ausbreitung in Richtung Norden vorgenommen.

Die Feuerwehr Anger übernahm die Sicherung und Brandbekämpfung in Richtung Süden und Westen, hier grenzt ein weiterer Bauernhof an. Für beide Feuerwehren, Anger und Ainring wurde die Löschwasserversorgung über die Hydranten sichergestellt. Da im Laufe des Einsatzes mit einem größeren Bedarf an Löschmittel gerechnet wurde, erhielten die Feuerwehr Aufham und Piding die Aufgabe, von der knapp 500 Meter entfernten Sur die Wasserversorgung sicherzustellen.

Mit einer Schlauchleitung war ein Höhenunterschied von zirka. 20 Meter zu überwinden. Zusätzlich übernahm noch die Feuerwehr Piding den Löschangriff aus Richtung Osten. Mit Bravur, viel Einsatz und schon sehr großem Können erledigten die Jugendlichen die gestellten Aufgaben. Der hohe vorhandene Ausbildungsstand konnte gezeigt werden.

Man spürte, mit wie viel Engagement die Jugendlichen den anwesenden Zuschauern zeigen wollten, was sie bereits können. Ebenso war zu spüren, dass die Eltern und Verantwortlichen der Feuerwehr mit Stolz das Arbeiten der Jugendlichen beobachteten.

Für die Feuerwehr ist die Gewinnung von Nachwuchs in Zeiten eines geänderten Freizeitverhaltens, einer demographischen Entwicklung, die alle Organisationen und Vereine beschäftigt, eine große Aufgabe. In den Feuerwehren bemühen sich die Verantwortlichen, vor allem die Jugendwarte und Ausbilder den Mitgliedern viel Interessantes aber auch Ausbildung für die spätere Aufgabe in der Feuerwehr zu bieten.

Nachdem die Jugendfeuerwehren die Übung erfolgreich abgeschlossen haben, erfolgte die Nachbesprechung. Ein Lob aller Verantwortlichen war den Jugendlichen nun sicher und alle konnten stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Der Dank galt aber auch allen Helfern wie Ausbildern, Maschinisten und Gruppenführern, vor allem aber auch der Familie Enzinger, die Ihr Objekt für die Übung zur Verfügung stellte. An der Übung nahmen mehr als 50 Jugendliche sowie 20 Ausbilder und Maschinisten teil.

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