Pressemitteilung CSU Ainring

CSU-Landratskandidat Bernhard Kern in 60 Minuten

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v.l.: CSU Landratskandidat Bernhard Kern und Bürgermeisterkandidat Sven Kluba

Ainring - Auf Einladung des CSU-Ortsverbandes Ainring mit Ortsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Sven Kluba konnte sich kürzlich, im Rahmen des monatlichen Bürgerstammtisches "60 Minuten Politik", der CSU Landratskandidat Bernhard Kern vorstellen.

Da seine familiären Wurzeln in der Gemeinde Ainring, besser in Thundorf-Straß liegen, war es für die Ainringer Zuhörerinnen und Zuhörer noch von größeren Interesse was der heutige Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim über seine privaten, seine bisherigen beruflichen Erfahrungen und über seine "Kern-Themen - seine Zukunftsvisionen" für den Landkreis Berchtesgadener Land zu berichten hat.

Bernhard Kern erzählte, dass er in Freilassing geboren und in Thundorf eingeschult worden war. 1994 folgte der Umzug in die Gemeinde Saaldorf-Surheim, 2004 heiratete er und der Sohn kam zur Welt. Seit 2014 ist Bernhard Kern 1. Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim.

Der 50-jährige Bernhard Kern war vorher Geschäftsführer und Gesellschafter eines mittelständischen Vermessungs- und Ingenieurbüros in Traunstein, welches er mit zwei Kollegen seit 1999 führte. SeineErfahrungen mit Behörden, Kommunen, Landkreisen aber auch vielen privaten und öffentlichen Auftraggebern und Unternehmern sowie den zuständigen Behörden seien ihm durch seine berufliche Erfahrung und die intensive Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten nicht fremd, so Kern.

"Als Staatlich geprüfter Bautechniker in den Bereichen Tief-, Ingenieur- und Landschaftsbau sowie im Hochbau, die Erfahrungen zuerst als Geschäftsführer und jetzt meine kommunalpolitischen Erfahrungen als Bürgermeister bilden eine gute Basis für die anstehenden Aufgaben, sofern ich als Landrat für das Berchtesgadener Land das Vertrauen am 15. März 2020 erhalte", so Kern weiter.

Am 5. Juli nominierte der CSU-Kreisverband Bernhard Kern zum Landratskandidaten, um als Nachfolger von Landrat Georg Grabner anzutreten. Er wolle die Verantwortung für einen Landkreis mit 105.000 Bürgerinnen und Bürger übernehmen und eine gut strukturiere Landkreisverwaltung weiterführen. Dies könne aber nur mit einem großen Vertrauen und einer ebenso großen Unterstützung gelingen.

Wie in den 15 Landkreiskommunen stünden auch im Landkreis Berchtesgadener Land einige große und bedeutende Veränderungen und Projekte in der kommenden Zeit an. Zu den anstehenden Aufgaben gehören die Baumaßnahmen an den Schulen, wie am Gymnasium Laufen, am Karlsgymnasium Bad Reichenhall, an der Berufsschule in Freilassing und vor allem der geplante Neubau des Landratsamtes in Bad Reichenhall. Hier ist es entscheidend wichtig, so Kern, zum einen die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen und vor allem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Landkreisverwaltung.

Zukunftsthemen, so genannte 'Kernthemen' in Anspielung auf seinen Nachnamen, werde es künftig viele geben, die den Landkreis und die Kommunen beschäftigen werden. Hier nannte er speziell für den nördlichen Landkreis - auch in Ainring - als Schwerpunkt den ÖPNV, welcher erheblich verbessert werden müsse. Mit der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes des Landkreises werde hier ein guter Rahmen geschaffen. Ein gestecktes Ziel für den Landkreis Berchtesgadener Land sei ein Verkehrsverbund mit dem Nachbarlandkreis Traunstein und letztlich ein grenzüberschreitender Verkehrsverbund zum Salzburger Land. Als bedeutender und attraktiver Wirtschaftsstandort sei die Gemeinde Ainring interessant und bedeutend. Hier sei das Augenmerk laut Kern auf die Unterstützung der Firmen zu richten, die durch die landkreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft, den Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice (BGLW) einen guten und kompetenten Partner habe. "Es geht primär nicht um weitere Ansiedlungen von Firmen, sondern vor allem um die Unterstützung bei Problemen (Erweiterungen, bei Umstrukturierungen, bei der digitalen Versorgung etc.) unserer vorhandenen Betriebe, die sich in den Sparten Handwerk, Handel, Dienstleistung erstrecken." Auch die Landwirtschaft sei und bleibe im Landkreis Berchtesgadener Land ein bedeutender Arbeitgeber mit einer großen Wertschöpfung. "In der Biosphärenregion Berchtesgadener Land, zusammen mit der Wirtschaft, dem Landschaftspflegeverband Berchtesgadener Land und den Kommunen wird sehr konstruktiv im Umwelt- und Naturschutz zusammengearbeitet. Hier liegen die gesetzlichen Hürden, - oftmals unverständlicher Weise - sehr hoch, die es allerdings zu würdigen gilt".

Auch die Themen Wohnen, Familie, Kinder- und Altenbetreuung würden in Zukunft noch mehr in den Focus gerückt. Bedingt durch die bekannten gesetzlichen Veränderungen seien die Kommunen und der Landkreis gefordert, hier den geforderten Bedarf nachzukommen. Ein weiterer angesprochener Punkt war die Infrastruktur, die laut Bernhard Kern nicht nur Maßnahmen in der verkehrlichen Infrastruktur beinhalten, sondern auch in punkto Gesundheit, Ärzte- und Krankenhausversorgung im Landkreis. „Hier ergibt sich bedingt durch personelle aber auch gesetzliche Einflüsse vorerst Gesprächsbedarf mit sicherlich anschließenden Handlungsbedarf.”

Weitere interessante Themen konnten vom Landratskandidaten nur angeschnitten werden. Abschliessend ging Kern in seiner Vorstellung auf die Kommunalwahl 2020 ein und bat die Anwesenden um Unterstützung. Wichtig sei ihm, als möglicher Leiter des Landratsamtes um Vertrauen, Ehrlichkeit und Unterstützung aus der Bevölkerung, um den umfassenden und vielschichtigen Aufgaben für und mit der Bevölkerung des Landkreises Berchtesgadener Land nachzukommen.

Nach einer guten Diskussion fand die Veranstaltung „60 Minuten Politik“, genau nach 60 Minuten sein Ende. Allerdings wurde in vielerlei Tischgesprächen einige Themen - vor allem Gemeinde- und Landkreisthemen – gewälzt. Bevor es aber in die Tischgespräche ging dankte Sven Kluba dem CSU Landratskandidaten Bernhard Kern für die interessante Diskussion und den Einblick in die „Kern-Themen“ für unseren Landkreis. „Gemeinsam können wir nicht nur Ainring sondern auch den Landkreis weiter voranbringen“, so Bürgermeisterkandidat Kluba

abschließend.

Pressemitteilung CSU Ainring

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