Pressemitteilung Freie Wähler Ainring

Eine große Investition in die Zukunft

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Im Rahmen der Führung stellte Werkleiter Herbert Thalbauer (links) den Freien Wählern ausführlich die neue Technik vor.

Ainring - Die derzeit größte Baustelle der Gemeinde Ainring besichtigten jüngst die Freien Wähler Ainring.

Werkleiter Herbert Thalbauer und Wassermeister Bernhard Winkler führten Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl und eine große Anzahl von Kandidaten durch das neue Bauwerk im Bereich Mühlstatt oberhalb von Ainring.


"Die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich zunächst nicht einfach.", berichtete Werkleiter Thalbauer. Ausgehend von einer annähernd gleichen Höhenlage musste ein geeignetes Grundstück gefunden werden, welches zahlreiche Kriterien zu erfüllen hatte. Dass man letztlich auf das aktuelle Grundstück gegenüber dem alten Hochbehälter kam, lag zunächst nicht auf der Hand. Letztlich ist dieser Ort aber ein sehr guter Standort für die Zukunft. Der Neubau befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den bereits bestehenden Hauptwasserleitungen und minimiert so die Kosten für einen neuen Leitungsbau beträchtlich. Zudem befindet sich der Neubau näher am Mühlstätter Graben, wodurch bei einer Entleerung einzelner Becken das Wasser leichter abgelassen werden kann. Herbert Thalbauer bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den Bayerischen Staatsforsten, welche den neuen Standort zur Verfügung gestellt haben. Nach Abschluss der Standortsuche konnten die intensive Planung und die anschließende Umsetzung begonnen werden.

Der neuen Hochbehälter ist 50 Meter lang und 18 Meter breit. Er beinhaltet neben zwei großen Becken mit einem gesamten Fassungsvermögen von ca. 3.000 m3 auch eine komplexe Steuerungstechnik sowie weitere Pumpwerke, um das Trinkwasser in den zweiten Hochbehälter bei Reit, welcher für die Versorgung der noch höher liegenden Gemeindeteile zuständig ist, zu pumpen. Mit dem verdoppelten Fassungsvermögen wird die Trinkwasserversorgung von Ainring nachhaltig gestärkt. Der alte Behälter gegenüber ist mittlerweile in die Jahre gekommen und bietet mit knapp 1.500 m3 eine kaum mehr ausreichende Menge an Trinkwasser. Zudem ist er mit knapp 50 Jahren am Ende seiner Lebensdauer angekommen.Die beiden neuen Becken können nicht nur gemeinsam, sondern auch wechselseitig betrieben werden, was einen großen Vorteil im Betrieb vor allem bei Reinigungsarbeiten mit sich bringt. Der Werkleiter führte aus, dass die Becken aus einem speziellen Beton hergestellt wurden, der sehr strengen Anforderungen entsprechen musste. Auf teure Beschichtungen der Becken konnte daher verzichtet werden.


Vor allem vor dem Hintergrund der Löschwasserversorgung ist der neue Hochbehälter ein wichtiger Baustein für die kommenden Jahre, sichert er doch eine ausreichende Menge Löschwasser mit einem gleichbleibend guten Leitungsdruck.

Die Gemeindewerke rechnen damit, den Hochbehälter in den kommenden Monaten in Betrieb zu nehmen. Noch sind zahlreiche Arbeiten zu verrichten, wobei die Arbeiten in den vergangenen Wochen und Monaten sehr gut vorangekommen sind.

Auf Nachfrage erklärte Herbert Thalbauer, dass nach Abschluss aller Arbeiten das Gebäude wieder aufwändig eingegrünt wird, so dass schon bald nichts mehr von der Großbaustelle zu sehen sein werde. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler waren sehr wissbegierig, freuten sich über die zahlreichen Fachinformationen von Werkleiter und Wassermeister und diskutierten noch einige Zeit über die eingesetzte Technik.

Bürgermeister-Kandidat Martin Öttl bedankte sich bei Herbert Thalbauer und Bernhard Winkler stellvertretend für alle Mitarbeiter der Gemeindewerke für deren großes Engagement für die Allgemeinheit. In seinen Dank schloss er auch das Planungsbüro und alle ausführenden Firmen ein. "Trinkwasser ist unser höchstes Gut und alle Mitarbeiter der Gemeindewerke leisten hervorragende Arbeit für die Allgemeinheit, damit wir alle bestes Trinkwasser beziehen können.", so Öttl in seinen Dankesworten.

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