Für eine grünere Zukunft:

Klimaschutzkonzept für Ainring

+

Ainring - Umweltschutz wird auch in Ainring ernst genommen! Daher stellte der Klimaschutzbeauftragte Manuel Münch sein Konzept zum Erreichen der Klimaschutzziele vor.

Jede Gemeinde kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Der Landkreis hat seine Klimaschutzziele in einem Konzept zusammengefasst. Es soll in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, insbesondere auch den Kommunen, umgesetzt werden. Für diese Aufgabe hat der Landkreis mit Manuel Münch einen Klimaschutzbeauftragten bestellt, der das Konzept dem Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschuss erörterte. Zunächst entbot Bürgermeister Hans Eschlberger Manuel Münch im Rathaus einen Willkommensgruß und stellte einführend fest, dass jede Gemeinde einen Beitrag zum Klimaschutz leisten könne und müsse. Er erwähnte beispielhaft das Biomasseheizkraftwerk der Gemeinde Ainring in Mitterfelden. Damit könnten jährlich zwei Millionen Liter Heizöl eingespart werden und das klimaschädliche CO2 um jährlich 4.000 Tonnen verringert werden. Dies sei aber nur ein Baustein von vielen, die noch folgen müssen.

Wasserkraft und Photovoltaik in der Zukunft

Klimaschutzbeauftragter Manuel Münch thematisierte das Klimaschutzkonzept des Landkreises. Er verwies auf die Ziele, die bis 2030 erreicht werden sollen. Im weiteren Verlauf seines Vortrags verwies er auf die einzelnen Handlungsfelder. In der nachfolgenden Diskussion der Ausschussmitglieder wollte Robert Egger wissen, ob der Landkreis vermehrt aus Wasserkraft setze und ob es schon konkrete Pläne gebe. „Bei der Wasserkraft wird nach Potenzialen geschaut. Es gibt noch keine konkreten Vorschläge“, so die Antwort Münchs. Bürgermeister Hans Eschlberger verwies auf eine Machbarkeitsstudie für die Tiefengeothermie im Bereich Laufen/Kirchanschöring. Diese biete möglicherweise eine interessante Perspektive und soll Ende des Jahres vorgestellt werden.

Franz Eder fragte, ob es in absehbarer Zeit eine sinnvolle Speichermöglichkeit für den Strom aus Photovoltaikanlagen gebe. Hierzu wurde erwähnt, zurzeit würden neue Technologien zur Speicherung entwickelt. Allerdings gebe es große Entwicklungszyklen. Von den Speichern verspreche man sich für die Zukunft wirtschaftlichere Perspektiven. Speziell zum Photovoltaik hakte Ernst Peter nach mit der Frage, ob es seitens des Landkreises ein Konzept gebe, da in der Bevölkerung eine große Verunsicherung zu dieser Thematik vorherrsche. Manuel Münch argumentierte, dass der Landkreis sehr wenig Einfluss auf Bundesgesetze nehmen könne. Man könnte beratend jedoch Informationen zur Verfügung stellen. Ob es Bestrebungen gebe Firmen zu ermuntern, Waren von der Straße auf die Schiene zu verlagern, wollte Peter vom Klimaschutzbeauftragten beantwortet wissen. „Spezielle Maßnahmen gibt es nicht. Bei Neuaufstellungen von Flächennutzungsplänen sollte an mögliche Bahnanbindungen gedacht werden“, so die Auskunft. Vom Ausschuss wurde die Präsentation zur Kenntnis genommen, ein Beschluss hierzu nicht gefasst.

schl

Zurück zur Übersicht: Ainring

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser