Jugendliche sammeln 500 Kilo Müll

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Bürgermeister Hans Eschlberger sprach den Jugendlichen seine Anerkennung für ihren Umwelteinsatz aus.

Ainring - Mit einer Einladung hat sich Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger bei den Schulen und den Pfadfindern Mitterfelden für ihren Umwelteinsatz beim „Rama Dama Tag“ bedankt.

Besonders freute sich das Gemeindeoberhaupt und Schirmherrn der Aktion, dass die Initiative für die Müllsammelaktion von jungen Menschen ausgegangen ist.

Über 700 Kinder und Jugendliche der Grundschulen Thundorf und Feldkirchen-Mitterfelden, der Mittelschule Sankt Rupert Mitterfelden und der Georgspfadfinder waren an zwei Tagen im gesamten Gemeindegebiet unterwegs. 80 gefüllte Säcke mit einer halben Tonne Abfall kamen so zusammen und wurden vom gemeindlichen Bauhof an den Sammelpunkten abgeholt. „Das ist eine enorme Leistung und viel mehr als reine Waldkosmetik. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und ein bewundernswerter Beitrag für die Natur und unser Gemeinschaftsleben. Ihr habt sehr viel Verantwortung und Anstand bewiesen“, so Hans Eschlberger zu den 30 Schülervertretern, die ins Rathaus gekommen waren.

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Auch die Kinder und Jugendlichen berichteten von ihren Erlebnissen. Sie erkannten, dass sie durch die Müllsammlung nicht nur Tiere vor Verletzungen schützen und die Boden- und Grundwasserverschmutzung verringern: „Wir haben auf einer Wiese ein Fahrrad gefunden. Beim Mähen wäre sicher die Maschine des Bauern kaputt gegangen. Und der Besitzer bekommt über die Gemeinde jetzt sein Rad zurück“, erzählten die Klassensprecher der Grundschule Feldkirchen-Mitterfelden.

Spontan hatten sich auf die gemeinsame Einladung der Pfadfinder und der Gemeinde alle Schulleiter und Lehrer bereiterklärt, beim Rama Dama Tag mitzumachen. „Unsere Schüler waren mit Begeisterung dabei. Viele haben sogar in ihrer Freizeit selbst Greifzangen zum Sammeln gebastelt und mitgebracht“, freute sich Horst Schneider, Rektor der Grundschule Thundorf. Der Dank des Organisationsteams der Pfadfinder galt auch Pfarrer Wernher Bien, der das Pfarrzentrum als Ausgangspunkt für die Sammelaktion zur Verfügung gestellt hatte. Als Erinnerung an die erfolgreiche Gemeinschaftsveranstaltung erhielten alle beteiligten Gruppen und die offiziellen Vertreter eine kleine Trophäe in Form eines lachenden Müllsacks.

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