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Neuer Geh- und Radweg in der Hammerau

Strecke von der Bahnhofstraße zur Sägewerkstraße entlang der Bahnlinie eröffnet

Freuen sich über den neuern Geh- und Radweg: v.l. Thomas Läpple
(Tiefbauamt Gde. Ainring), Erwin Rehrl (Velz Bau), Michael Helminger
(Ingenieurbüro Richter), 1. Bürgermeister Martin Öttl, Michael Nienas und
Ursula Pauli (beide Fa. Stadler).
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Freuen sich über den neuern Geh- und Radweg: v.l. Thomas Läpple (Tiefbauamt Gde. Ainring), Erwin Rehrl (Velz Bau), Michael Helminger (Ingenieurbüro Richter), 1. Bürgermeister Martin Öttl, Michael Nienas und Ursula Pauli (beide Fa. Stadler).

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten konnte der neue Geh- Radweg, entlang der Bahnhofstraße zur Sägewerkstraße seiner Bestimmung übergeben werden. Vertreter der ausführenden Baufirma, des Ingenieurbüros, der Gemeinde Ainring und des Grundstückspenders, der Firma Zweirad Stadler waren zur Eröffnung bei herrlichem Sonnenschein gekommen.

Hammerau/Ainring - Etwa auf halber Strecke des neuen Geh- und Radwegs konnte 1. Bürgermeister Martin Öttl von der Zweirad Stadler Niederlassungsleitung Ursula Pauli und Michael Nienas, Erwin Rehrl (Velzbau), Michael Helminger (Ingenieurbüro Richter) willkommen heißen. Thomas Läpple vom gemeindlichen Tiefbauamt hatte ein Band über den Weg gespannt. Der Rathauschef warf einen Blick zurück und erklärte in seiner Ansprache, dass bereits sein Amtsvorgänger Hans Eschlberger im Jahr 2014 einen Vorstoß unternahm und erste Gespräche mit der Firma Stadler führte. „Bis dann die Grundstücksverhandlungen mit der Bahn abgeschlossen waren und ein verhandlungsfähiger Vorentwurf vorlag, dauerte es zwei Jahre. 2017 konnte mit den Plänen die Feinabstimmung mit der Firma Stadler und der Deutschen Bahn durchgeführt werden, sodass ein Jahr später alle Änderungswünsche eingearbeitet waren und von allen Seiten die Zustimmung für den Bau des Geh- und Radwegs erteilt wurden.

Im Frühjahr 2018 konnte dann der Grunderwerb mit der Firma Stadler notariell abgeschlossen werden. „Besonders sei hier erwähnt, dass das Grundstück kostenlos von der Firma Stadler zur Verfügung gestellt wurde. Bei der Gelegenheit noch mal ein herzlicher Dank an die Firma Stadler und deren Vertreter“, so das Gemeindeoberhaupt. Im Sommer erteilte der Bauausschuss die Genehmigung und den Auftrag zur Ausschreibung. Im Jahr 2019 wurde die Maßnahme an die Firma Velz aus Ainring für 114.000 Euro brutto ohne Entsorgungskosten vergeben. Es folgte allerdings eine Rückstellung, da die Bahn den Bau gerne in den Zeitraum ihrer Streckensperrung Freilassing nach Berchtesgaden zwecks Gleiserneuerung legen wollte. Vorbereitende Arbeiten wurde am 8. November 2021 aufgenommen, Schwellen, Gleise mussten ausgebaut und Gestrüpp entfernt werden. Drei Tage später war dann der offizielle Spatenstich und am 21. Dezember konnte die Baumaßnahme zum Abschluss gebracht werden.

Der Geh- und Radweg verläuft parallel zur Bahnstrecke und ist mit einem Gitterzaun davon getrennt. Die Länge ist 235 Meter und die Breite ist bei 2,5 Meter. Neben der asphaltierten Fläche ist ein beidseitiges Bankett mit jeweils 25 Zentimeter. Bürgermeister Öttl freute sich den Geh- und Radweg offiziell an die Bürger übergeben zu können. „Dieser Verbindungsweg wird sicherlich gut genutzt werden und er verbessert die Sicherheit der Nutzer, da sie nicht mehr an der B20 entlang gehen oder radeln müssen.“ Abschließend wünschte er eine unfallfreie Nutzung. Michael Helminger vom Ingenieur-Büro Richter meinte, die Fertigstellung sei schnell erfolgt und erfreulich sei, es gebe Kostenstandmäßig keine Überschreitung, selbst die Entsorgungskosten wurden untergebracht. Nur noch kleine Restarbeiten sind noch zu erledigen.

Auch der technische Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Velz, Erwin Rehrl, sprach ein paar Worte, er dankte für den Auftrag und stellte hierbei die gute Zusammenarbeit mit Thomas Läpple vom Tiefbauamt der Gemeinde Ainring heraus. Auf die Vorgaben der DB, was besonders bei der Maßnahme zu beachten sei, musste Rücksicht genommen werden. „Durch die Verschiebung sind der Gemeinde kein Mehrkosten entstanden und man bleibt unter der ausgemachten Bausumme“, so sein Fazit. Wegen dem Frost konnte vor der Einweihung kein Reinigung erfolgen. Danach war es so weit: Jeder Teilnehmer hatte eine Schere zur Hand, um das über den Geh- und Radweg gespannte Eröffnungsband zu durchschneiden. Nach der Freigabe steht nun den Bürgern dieser ab der Nähe Firma Ott/Bahnübergang bis zur Sägewerkstraße zum Benutzen zur Verfügung.

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