Treff der Oldtimerfreunde in Feldkirchen

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Feldkirchen - Fans des "alten Eisens" kamen am Sonntag beim Treff der Oldtimerfreunde voll auf ihre Kosten. In Scharen strömten die Besucher auf das Ausstellungsgelände:

Ein wahres Mekka für Fans historischer Autos und Motorräder wurde der Treff der Oldtimerfreunde Feldkirchen am gestrigen Sonntag im Bereich des Gasthauses Gumping. Gerade rechtzeitig lichteten sich die regenverhangenen Wolken und mit dem sonnigen Wetterumschwung kehrte auch die zunächst noch verhaltene Vorfreude des 25-köpfigen Helferteams, vor allen von Feldkirchens Oldtimer-Vorstand Hans Galler auf die Traditions-Veranstaltung zurück.

In Scharen strömten im Verlauf des Vormittags die interessierten Besucher von „drent und herent", sogar aus der Schweiz. Die stolzen und eingefleischten Oldtimer-Besitzer konnten ihre Prunkstücke sämtlicher Fabrikate präsentieren, und wurden auch entsprechend bestaunt. In der Summe waren es rund 1200 Fahrzeuge, einschließlich Motorräder und etwa 3500 Besucher, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Für eingefleischte Schrauber und Bastler gab`s Stände mit Ersatzteile in Hülle und Fülle.

Die Ausstellerfreaks ihrer zwei- und vierrädriger Fahrzeuge – gefordert war ab Baujahr 1983 und älter - nahmen teils weite Anfahrtswege in Kauf. Sie kamen aus ganz Oberbayern und dem österreichischen Nachbarland sowie ein enger Freund des Feldkirchner Oldtimerclubs mit seinem überlangen 325 PS starken Cadillac de Ville, Baujahr 1959, aus der Schweiz an den Grenzort im Gemeindegebiet Ainring. Das nach dem morgendlichen Regen noch ideale Ausflugswetter verleitete offenbar auch viele Motorradfahrer mit ihren altgedienten, aber völlig fahrtauglichen Maschinen nach Feldkirchen zu kommen um sich im Kreise ihrer motorsportbegeisterten Gleichgesinnten gemütlich zusammenzusitzen. Zur Einkehr luden vor dem Gasthaus Gumping zahlreiche Bank- und Tischgarnituren zur Einkehr ein. Für die Fahrzeug-Aussteller, gab`s seitens des Veranstalters eine kostenlose Brotzeit bzw. Kaffee und Kuchen.

Treff der Oldtimerfreunde in Feldkirchen

Vor einer Rast und Stärkung galt das Augenmerk der Besucher den blechernen Veteranen. Automobile sämtlicher aktueller aber auch nicht mehr existierender deutscher und ausländischer Fabrikate und Marken - ob groß wie unter anderem die mächtigen Rolls-Royce, Cadillac, Bugatti, schnittige Porsche und Cobra oder Minis wie die 500er-Fiats oder Goggomobile, Ford-Fahrzeuge von anno dazumal wurden begutachtet und manchmal durfte auch ins Innenleben eines Fahrzeuges geschaut werden, wenn vom jeweiligen besitzet die Motorhaube geöffnet wurde.

Zu den besonderen Raritäten der Zweiräder gehörte eine äußerst seltene Zenith, eine englische Marke aus dem Jahr 1920 mit 15 PS mit Keilriemen-Antrieb. Viele Bulldogs aus den Marken Lanz, Eicher, Hanomag, Steyr sah man heuer. Hier zeigte sich besonders ausdrucksstark die nachbarschaftliche Verbundenheit mit den Oldtimerfreunden Wals.

Fazit: Die Nostalgie beim Oldtimertreff war spürbar und das Areal auf der Ausstellungswiese beim Gasthaus Gumping nach dem vorher ausgiebigen Regenguss gut begehbar abgetrocknet. Insgesamt hat die Crew um Oldtimer-Vorsitzenden Hans Galler wieder Top-Arbeit geleistet, auch wenn die vorgesehene Vorstellung einiger besonderer Raritäten ausfallen musste, weil die Lautsprecheranlage, die vorher bei der frühmorgendlichen Probe noch funktionierte, den Geist aufgegeben hatte. Doch trübte dies nicht den wiederum sehr guten Gesamteindruck und das organisatorische Talent der ausrichtenden Oldtimerfreunde Feldkirchen, denen auch berechtigt von allen Seiten Lob entgegengebracht wurde.

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