Überparteiliche Wählergruppe:

Dorfladen, Kindergartengruppe und mehr?

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Gute Ideen für eine bessere Entwicklung von Thundorf, im Bild von links nach rechts: Caroline Threimer, Monika Bäßler, Andrea Lämmlein, Martin Öttl, Johann Waldhutter, Peter Rottmair, Alois Lechner, Friedrich Eckenroth, Stefan Eberl, Anton Schaider, Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml und Dietrich Nowak

Ainring - Gute Ideen für eine sinnvolle Ortsentwicklung in Thundorf hat sich die Überparteiliche Wählergruppe überlegt. Was diese sind:

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Überparteilichen Wählergruppe (ÜPW) haben in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder in Diskussionsrunden Ideen und Themen für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Ainring gefunden. Auch für den Gemeindeteil Thundorf gibt es Ansätze, welche in den nächsten Jahren angegangen werden.

Ein wichtiges Infrastrukturprojekt war die Errichtung des neuen Radweges von Ainring über Bach nach Thundorf. Dietrich Nowak dankte dem scheidenden ÜPW-Gemeinderat Peter Rottmair für sein großes Engagement. „Ohne ihn gäbe es heute den Geh- und Radweg nicht. Gemeinsam mit Bauamtsleiter Thomas Fuchs hat er die Grundverhandlungen geführt und damit den Weg für den Bau frei gemacht, auch wenn andere jetzt in der Öffentlichkeit sich so hinstellen, als hätten sie es alleine geschafft", so ÜPW-Vorsitzender Dietrich Nowak. Mit ähnlichem Einsatz haben nun die Überparteilichen neue Ansätze für eine Ortsentwicklung von Thundorf gefunden.

„Die Ausweisung von Bauland für Einheimische ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen junge Familien. In Thundorfer Mühle hingegen ist das in Planung befindliche Baugebiet nicht optimal. Die bekannten Probleme mit dem abfließenden Hangwasser sind dabei nur ein Aspekt. Schade ist es vor allem, dass Thundorfer Mühle und Thundorf noch weiter auseinander wachsen, anstatt zusammen", meinte der Thundorfer Gemeinderatskandidat Alois Lechner. „Es wäre besser, wenn die beiden Teile zusammenwachsen", vertiefte Martin Öttl aus Bach den Gedanken. „Von der Thundorfer Mühle herauf sollten in den kommenden Jahren beidseits der Straße dörfliche Wohngebiete entstehen, damit zusammenwächst, was zusammengehört", sagt der Eisstock-Vorstand Öttl weiter.

In vielen Diskussionen wurde dann auch noch die Idee geboren, einen Dorfladen für Thundorf zu initiieren. „Es geht dabei nicht darum, dass die Gemeinde ein Gebäude erstellt und es dann an einen Supermarkt vermietet. Es geht darum, dass es in Thundorf keine Möglichkeit der Nahversorgung gibt. In Feldkirchen zum Beispiel gibt es diesen Laden, in dem Grundnahrungsmittel, Brot, Eier, Milch, usw. verkauft werden. Die Leute treffen sich dort und können sich austauschen", berichtete Andrea Lämmlein. „Das fehlt uns in Thundorf komplett. Die Gemeinde sollte Gespräche führen und Firmen dafür gewinnen, einen kleinen Laden zu eröffnen. In Feldkirchen funktioniert so ein Geschäft ja auch. Es muss ja nicht täglich 10 Stunden geöffnet sein", so die am Brunnfeld wohnende Caroline Threimer.

Eine nachhaltige Entwicklungsmöglichkeit sollte sich auch für das Vereinsleben ergeben. „Der von der Gemeinde geplante Anbau an die Grundschule als Mehrzweckraum kann nicht von allen Vereinen optimal genutzt werden. Wir sollten mit allen Thundorf-Straßer Vereinen gemeinsam nach einer Lösung suchen wie dieses Geld besser für alle Vereine investiert werden kann. Eine Lösungsmöglichkeit könnte zum Beispiel sein, dass die Gemeinde mit einer einmaligen finanziellen Anschubleistung entweder für ein Grundstück oder für einen Rohbau sorgt und die Vereine anschließend das Gebäude in Eigenregie fertigstellen und dann auch für den Unterhalt verantwortlich sind, so dass für die Gemeinde keine laufenden Kosten anfallen", so Johann Waldhutter, selbst aktiver Musikant in Thundorf. „Da es in Ainring den gleichen Bedarf gibt, wäre auch dort eine ähnliche Lösung denkbar", stellte Stefan Eberl fest. „Mit den ganzen Gelder, die man in Thundorf verbaut, könnte man somit viele Probleme lösen. Ich denke, dass auch die Ainringer viel Eigenleistung in ihr Haus der Vereine einbringen würden."

Bürgermeisterkandidatin Michaela Kaml, welche die Diskussionen moderierte, hatte Freude angesichts der Fülle an Ideen. „Eine tolle Idee ist uns dann auch noch gekommen: Warum gibt es eigentlich keine Kindergartengruppe in Thundorf?", stellte sie die Frage in den Raum. Einhellig war man der Meinung, dass man diesen Gedanken verfolgen sollte. Sobald Räumlichkeiten in der Grundschule Thundorf frei werden, könnte dort eine Gruppe aus einem anderen Kindergarten ausgelagert werden. Die Thundorfer Kinder müssen jetzt an andere Orte gefahren werden, warum es den Eltern also nicht erleichtern und im Dorf bleiben. Sogar Straßer-Kinder, welche teilweise jetzt schon nach Weildorf gehen, könnten dann in der Gemeinde Ainring einen relativ nahen Kindergarten besuchen. „Eine Prüfung ist dieser Gedanke sicher wert. Es muss geklärt werden, ob das grundsätzlich möglich ist, Schule und Kindergarten in einem Gebäude.", so Kaml.

„Wir haben noch viel vor in Thundorf", stellte abschließend der Vorsitzende Nowak fest. „Die guten Ideen gehen uns nicht aus. Nicht zuletzt die ÜPW-Kandidatinnen und -Kandidaten aus Thundorf wollen ihr Dorf und die Gemeinde entwickeln – genauso wie die ÜPW insgesamt."

Pressemitteilung Überparteiliche Wählergruppe

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