B304: Umbau bei Mühlreit vor Abschluss

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Von rechts: Ainrings 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, Abgeordnete Michaela Kaniber und Ainrings 3. Bürgermeisterin Rosmarie Bernauer

Mühlreit - Autofahrer können aufatmen: Das Warten vor verschlossenen Schranken hat bald ein Ende. Der Umbau der B304 kann nach Problemen nun fortgesetzt und beendet werden.

"Es freut mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass das Bundesministerium für Verkehr der Kostenfortschreibung zur Verlegung der B304 im Bereich Mühlreit zugestimmt hat." Mit diesen Worten beginnt ein Schreiben von Minister Alexander Dobrindt an Ainrings 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, das einen Schlussstrich unter die Baumaßnahmen Mühlreit zieht.

Das Bauprojekt war durch enorme Kostensteigerungen ins Stocken geraten und kann jetzt fortgesetzt und beendet werden. Wie der Bürgermeister sieht auch die Stimmkreisabgeordnete Michaela Kaniber die Entscheidung des Ministeriums als ersten konkreten Erfolg der kürzlich mit dem Minister abgehaltenen Verkehrsklausur im Kreis-CSU.

"Wir freuen uns über diese Entscheidung sehr", so Kaniber und Eschlberger, "damit kann das Problem Mühlreit nach Jahrzehnten endlich mit einer positiven Lösung abgeschlossen werden. Beide hatten den Minister persönlich von der Dringlichkeit der Baumaßnahme überzeugen können und auf eine rasche Entscheidung gedrängt. Bei dem Treffen mit Dobrindt verwies Eschlberger auch im Namen zahlreicher Bürgermeister-Kollegen des Grenzraumes auf das Thema Breitbandversorgung.

In den Grenzregionen zu Österreich stößt der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes LTE auf besondere Probleme. Durch Überlappung der zur Verfügung stehenden Frequenzen kommt es in den grenznahen Kommunen zu "Verbindungslöchern", da die Funksignale aus Österreich die bundesdeutschen verdrängen.

Eschlberger bat den Minister, diesen Zustand schnellstmöglich zu beenden, da er zu erheblichen Nachteilen bei Privatpersonen, aber vor allem bei der heimischen Wirtschaft führe. Schnelle Internetverbindung sei in der heutigen Zeit von existentieller Bedeutung für wirtschaftlichen Erfolg und eine Grundvoraussetzung, den ländlichen Raum auf Augenhöhe mit den Ballungsgebieten zu halten.

Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Michaela Kaniber, MdL

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