Bürogebäude wird um 31 Meter erweitert

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Ainring - Das Bauamt Ainring hat einen Antrag zur Verlängerung eines Bürogebäudes im Gewerbegebiet an der Sägewerkstraße in Hammerau um 31 Meter zugestimmt.

Im Gewerbegebiet an der Sägewerkstraße in Hammerau herrscht nach dem zwischenzeitlich eröffneten riesigen „Fahrrad-Stadler-Projekt“ im gleichen Areal Bautätigkeit. Dabei handelt es sich um Grundstücke innerhalb des Bebauungsplanes „Erweiterung Hammerau E“.

Jüngst stellte die Grundstücksgesellschaft Persterer einen Antrag den vorhandenen gewerblichen Betrieb mit einem zweigeschossigen Bürogebäude um 31 Meter zu erweitern. „Es handelt sich inzwischen bereits um den Bauabschnitt 6“, klärte Bürgermeister Hans Eschlberger auf, vor allem für jene, die nach der diesjährigen Kommunalwahl neu das Amt im Bauausschuss innehaben. Wie er weiter informierte, sei das Gebäude teilunterkellert und werde mit einem fünf Meter langen Zwischenbau an das bestehende Bürogebäude angebaut. „Nordseitig ist die Breite des Anbaus entsprechend dem vorhandenen Bestand mit 12,35 Meter angegeben. Nach Süden verkürzt sich das Gebäude durch zwei Gebäuderücksprünge auf 7,93 Meter.

Die Planvorlagen fanden im gemeindlichen Bauamt Gefallen. „Das Vorhaben fügt sich gestalterisch dem bestehenden Gebäude an“, vermerkte Bauamtsleiter Thomas Fuchs im Beschlussvorschlag. Allerdings hat er festgestellt, dass das Vorhaben in zwei Punkte nicht den Festsetzungen des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes entspricht, zwangsläufig diesbezügliche Befreiungen notwendig werden. Da ist zum einen die Wandhöhe, beantragt mit 9,60 Meter, festgesetzt sind 8,50 Meter. Hinzu kommt eine Überschreitung der östlichen Baugrenze, die jedoch die Bauverbotszone zur Bundesstraße 20 nicht beeinträchtigt.

„Man brauche eigentlich nicht lange darüber zu debattieren, denn die Befreiungen seien unproblematisch und lediglich eine logische Fortsetzung der bisherigen Vorgehensweise in diesem Bauquartier. Die bestehenden Gebäude haben bereits die Wandhöhe von 9,60 Meter, und auch die geringfügige Baugrenzenüberschreitung bis zur Bauverbotszone sei bereits mehrfach zugelassen worden. Keine Probleme bereiten die notwendigen Stellplätze, sie werden nachgewiesen“, erörterte der Bürgermeister.

Der einstimmige Beschluss der Mandatare dürfte die Grundstücksgesellschaft Persterer erfreuen, zumal sich auch hinsichtlich der Befreiungen von den Festsetzungen des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes hinsichtlich Baugrenzenüberschreitung und Wandhöhe keine Einwände ergaben. Im Zuge einer qualifizierten Freiflächengestaltung möchte man allerdings von Gemeindeseite eine nachhaltige Verbesserung der Grünordnung.

Matthias Wiesbacher hat sich entschlossen, seinen erschließungsgesicherten landwirtschaftlichen Betrieb mitten im Dorf Ainring aufzugeben. Statt dessen möchte er gemäß einer Bauvoranfrage, die Möglichkeit des Ausbaues von Stall und Tenne in Wohneinheiten seitens der Gemeinde als „erste Beurteilungs-Instanz“ erfahren. Bürgermeister Hans Eschlberger meinte, vom Grundsatz her, sei das Vorhaben, wie beabsichtigt, möglich. Allerdings gebe es zu den eingereichten Unterlagen keine näheren Informationen, wie unter anderem beispielsweise Anzahl der Wohnungen und dementsprechend Anzahl der notwendigen Stellplätze und deren Nachweise. „Demzufolge können wir nur das beurteilen, was vorgelegt wurde, und diese beinhaltet die grundsätzliche Aussage, dass die geplante Umwidmung von Stall und Tenne in Wohneinheiten in eine Dorfgebiet planungsrechtlich möglich ist“, zeigte der Bürgermeister seine Akzeptanz auf, welcher auch ohne weitere Diskussion des gesamte Gremium folgte. Im nun folgenden Bauantrag muss Wiesbacher, sofern er sein Vorhaben tatsächlich realisieren will, einen detaillierten Plan einreichen.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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