Umweltorientierte Bürgerliste Ainring:

Frauenquote von 50 Prozent

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Gruppenfoto der UBL Ainring

Ainring - Die Kandidatinnen und Kandidaten der Umweltorientierte Bürgerliste Ainring (UBL) stellten sich und ihre Ziele im Gasthaus Gumping, Feldkirchen, der Öffentlichkeit vor.

Zehn Frauen und zehn Männer, die sich mit den Zielen der Umweltorientierten Bürgerliste Ainring (UBL) identifizieren, bewerben sich um einen Sitz im Gemeinderat. Sie sind bereit, ihr Können und ihre Vorstellungen von einem friedlichen Zusammenleben in einer Kommune mit hoher Lebensqualität aktiv in die Gemeindepolitik einzubringen. Laut Satzung sieht die UBL den Schwerpunkt ihres Wirkens in dem Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie deren Lebensraum, in den Belangen der Umwelt, der Schaffung einer ökologischen Infrastruktur und Bauleitplanung sowie der Verantwortlichkeit gegenüber den nachkommenden Generationen. In der praktischen Umsetzung wollen die Kandidaten alle ihre Entscheidungen in der Mitgestaltung der Kommune dahingehend überprüfen, ob sie der Achtung der Schöpfung und allen Lebens und der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen gerecht wird, im Bewusstsein, dass

  • die Schätze der Erde nicht unerschöpflich sind,
  • sauberes Wasser, reine Luft und fruchtbarer Boden mit intaktem Bodenleben für alle Lebewesen unverzichtbar sind,
  • eine weiterhin nur auf Gewinnoptimierung ausgerichtete Wirtschaft, mit einer Politik der Ausbeutung und der Konzentration von Geld, Macht und Wirtschaftsmittel auf einige Wenige ein Überleben der Gattung Mensch auf Erden in überschaubarer Zeit unmöglich machen wird.

Eine Kommunalpolitik, die die Lebensqualität der hier lebenden Menschen wirtschaftlichen Interessen unterordnet, mit all den Folgen, wie überdimensionaler Landschaftsverbrauch, Verschandelung unserer Heimat durch hässliche, riesengroße Gewerbebauten, zunehmendem Verkehr, Lärm- und Luftverschmutzung, schafft nicht nur gesundheitliche Beeinträchtigung und Unzufriedenheit. Mit unvernünftigem Zubetonieren eines der schönsten Lebensräume unseres Landes geht unwiederbringlich wertvolles Bauernland verloren und die Lebensqualität in unserer Gemeinde sinkt weiter.

Einig sind sich die Kandidaten darüber, dass eine Kommunalpolitik, die auf die Interessen einiger weniger ausgerichtet ist, Unfrieden schafft. Mit einer gerechten Politik, die niemand bevorzugt oder benachteiligt, will die UBL Zufriedenheit in unserer Gemeinde herstellen und der Politikverdrossenheit entgegenwirken. Zudem wird eine Vielfalt in der Politik für notwendig erachtet, da absolute Mehrheiten die demokratische Entscheidungsfindung untergraben. Eine völlig neue Politik-Kultur ist dringend nötig, nämlich die Zusammenarbeit in der Entscheidungsfindung freier, nur ihrem Gewissen verpflichteter Ratsmitglieder, über Fraktions- und Parteigrenzen hinweg. Wenn durch Reglementierungen in Entscheidungsfreiheit der Bürger eingegriffen werden muss, wie z.B. bei Bauvorhaben, so ist sorgfältigst zu prüfen, ob die berechtigten Interessen des Bauwerbers wirklich das Wohl der Mitbürger tangieren.

Persönlicher Geschmack und die Möglichkeit, Macht auszuüben, dürfen nicht ausschlaggebend für eine Entscheidung sein. Mehr Freiheit für den Bürger hinsichtlich Gestaltung seines Wohneigentums wird gefordert. Es darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden – hier genehmige ich eine überdimensionale, hässliche Betonhalle, dort aber reite ich kleinlich auf „nicht dem ortsüblichen Baustil entsprechend“ herum. Wichtig sind der UBL menschenwürdige Wohnbereiche, um unseren Kindern einen Lebensraum zur Entfaltung zu schaffen (nicht 200 qm Vorgarten für ein Zweifamilienhaus oder kleine Spielplätze zwischen Wohnblöcken, die kaum eingesehen werden können und damit ein Gefühl der Unsicherheit auslösen). Die Umwelt zu schonen durch Vermeidung von Schadstoffausstoß durch Förderung regenerativer Energien und sinnvollen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und damit die Möglichkeit eines möglichst ungefährlichen und preiswerten Weges zu Ausbildungsstätten und Arbeitsplatz wird als ein wichtiges Ziel gesehen, ebenso die Förderung ökologischen Landbaus, der regionalen Vermarktung und Schutz wertvollen Bauernlandes vor weiterer Verbauung – vernünftige Flächenentwicklung und Schaffung bezahlbaren Wohnraumes.

Nicht nur das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Bewerbern ist auf der UBL-Liste ausgeglichen, es gibt auch Ausgewogenheit hinsichtlich der vertretenen Generationen und Ortsteile und eine Vielfalt interessanter beruflicher Werdegänge. Mit der Physiotherapeutin Sabine Inneberger (36), Ainring, der Industriekauffrau Elisabeth Kern (28), Feldkirchen, der Bürokauffrau Karin Fischer (23), Feldkirchen, dem Studenten Benjamin Pöllner (19), Mitterfelden und der Meisterin des Sanitär-Wasser-Gas-Heizungsbaus Lisanne Chlosta (27), Thundorf, ist die junge Generation im Alter von 19 bis 39 Jahren gut vertreten. Aus der Generation der 40- bis 59-jährigen kandidieren der Technische Angestellte, amtierende Gemeinderat und 3. Bürgermeister Gerhard Kern (52), Feldkirchen, der Polizeibeamten Georg Seubert (57), Bruch, der Exportkaufmann Bertl Hinterkircher (55), Mitterfelden, der Bio-Obstbauer Franz Genzinger (57), Feldkirchen, die Thermomix- Repräsentantin Maritta Hauk (48), Mitterfelden, der Geschäftsführer Wolfgang Hirner (46), Bruch, die Verwaltungsangestellte Edith Seubert (50), Bruch-Römerstraße, die Krankenpflegerin Johanna Eick (49), Saalachau und die kaufmännische Angestellte Michaela Reiter (48), Mitterfelden. Die Seniorengruppe wird repräsentiert durch den 1. Vorsitzenden und amtierenden Gemeinderat Dipl. Handelslehrer OStR i.R. Hans Pöllner (67), Mitterfelden, den Rechtsanwalt i.R. Michael Behringer, Hammerau (61), den Polizeibeamten a.D. Georg Göb (62), Mitterfelden, die Pharmazeutin i.R. Karin Chlosta (64), Thundorf, den Juristen Dr. Werner Mitterauer (62), Thundorf und die Bürovorseherin i.R. Rosi Behringer (60), Hammerau.

Alle Kandidaten der UBL Ainring freuen sich darauf, aktiv an der Gestaltung eines harmonischen und guten Zusammenlebens in einer Kommune mit hoher Lebensqualität mitzuwirken zu können.

Pressemitteilung Umweltorientierten Bürgerliste Ainring

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