CSU zieht Halbzeitbilanz:

Größter Diskussionsbedarf beim Verkehr 

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Ainring - Nach den ersten Wochen des Kommunalwahlkampfes in Ainring sieht sich die CSU auf dem richtigen Weg. Dabei fordert sie von allen Wahlkämpfern Fairness bis zum Schluss.

Fraktionsvorsitzender Jörg Mader sieht die bisher gute Zusammenarbeit im Gemeinderat durch den Wahlkampfstil der ÜPW gefährdet – so laut einer Presseaussendung.

Seit der ersten Vorstellung der Gemeinderatskandidaten und -kandidatinnen der CSU Ainring sind mehr als zwei Wochen vergangen und der Termin der Wahl am 16. März ist bereits in knapp zehn Tagen. Zeit für die CSU also, eine Art Halbzeitbilanz zu ziehen. Diese fällt nach Meinung des CSU-Vorsitzenden Sven Kluba sehr gut aus. „Wir haben mit unserer 36seitigen Broschüre allen Bürgerinnen und Bürgern eine umfangreiche Diskussionsgrundlage geliefert und freuen uns, dass davon rege Gebrauch gemacht wird“, so Kluba. In den einzelnen Veranstaltungen konnten so die Themen vertieft werden, die den Anwesenden am wichtigsten waren.

Salzburger Straße wird in Teilabschnitten neu gestaltet

In erster Linie wurden von den Bürgern die Verkehrssituationen in den einzelnen Orten thematisiert. In Mitterfelden sei die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h in der Salzburger Straße deutlich zu hoch. Gerade vor den Geschäften mit Kreuzungsverkehr und vielen Fußgängern und Radfahrern würden immer wieder gefährliche Situationen entstehen. Durch die anstehenden Kanalsanierungsmaßnahmen könnte aber die Oberfläche neu gestaltet werden und auf diese Weise mehr Sicherheit geschaffen werden. Gerade vor der Polizeischule kommt es durch die Engstelle immer wieder zu gefährlichen Situationen. Die Einmündungssituation von Mitterfelden in die B20 war auch ein Thema. Hier gibt es bereits mehrere Lösungsansätze, die jedoch nicht kurzfristig realisierbar sind. Derzeit wird in den Gremien eine mögliche Ampellösung diskutiert, die lange Zeit vom Straßenbauamt abgelehnt wurde.

Mehr Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer an der B304

Den Bürgerinnen und Bürgern in Straß macht der Verkehr auf der B304 zu schaffen. Durch den Wegfall des Bahnübergangs bei Mühlreit werde der Verkehr sogar noch weiter zunehmen, so die Befürchtung. Fraktionssprecher Jörg Mader sieht die CSU hier noch in der Pflicht, da dies bereits im letzten Jahr beim Verkehrsstammtisch diskutiert wurde. „Entlang der B304 haben wir zwei Prioritäten: Der Bau eines Geh- und Radweges in Adelstetten und die Schaffung von mehr Sicherheit in Straß“, so Mader. Ein weiteres Thema war in Straß die Gründung eines Landschaftspflegeverbandes. Bürgermeister Hans Eschlberger erläuterte die Ziele und Hintergründe. Ein solcher vom Freistaat geförderter Verband würde zusammen mit Bauern und Maschinenring Flächen naturnah pflegen. „Bevor wir in den schwer zugänglichen Gebieten lauter Brachflächen haben, gestalten wir lieber dort Brutstätten für Vögel und schaffen Rückzugsräume für Tiere“, meinte Eschlberger.

CSU will die Aufträge der Bürger umsetzen

Auch die Veranstaltung in Feldkirchen war von Verkehrsthemen und der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer dominiert. CSU-Ortsvorsitzender Sven Kluba versprach viele Anliegen in die entsprechenden Gremien zu bringen. „Wir haben einen klaren Bürgerauftrag bekommen. Den werden wir umsetzen“, so Kluba. Die CSU habe seiner Meinung nach die 24 besten Kandidaten für den Gemeinderat auf der Liste. „Wir haben alle Ortsteile berücksichtigt, eine ausgewogene Mischung von Berufen und Erfahrungen. Mit der Liste der CSU lässt sich wirklich etwas voranbringen“, ist Kluba überzeugt.

Fairness von allen Wahlkämpfern gefordert

Fraktionssprecher Jörg Mader war bislang immer stolz darauf, dass die Zusammenarbeit im Gemeinderat immer gut funktioniert habe. „Wir haben immer miteinander diskutiert und alle Gemeinderäte haben so abgestimmt, wie sie es für richtig gehalten haben. Einen Fraktionszwang gibt es bei uns nicht“, so Mader. Die CSU sei die einzige wirklich treibende Kraft der letzten Jahre gewesen. Er fordere von allen Wahlkämpfern Fairness und Wahrhaftigkeit.

Themen und Inhalte müssen im Vordergrund stehen

Auch Bürgermeister Hans Eschlberger meint, dass in den nächsten Tagen die Inhalte im Vordergrund stehen müssten. „Wir laden alle Bürger ein, mit uns zu diskutieren und uns kennen zu lernen“, so der Bürgermeister. Im persönlichen Gespräch ließen sich viele Informationen besser darstellen als in Form von Plakaten und Broschüren. Die Broschüre der CSU wurde nach Aussage von Hans Eschlberger in reiner Eigenleistung und ohne Spenden erstellt. „Ich habe von Anfang an größten Wert darauf gelegt, dass wir keine Spenden annehmen und damit unsere Unabhängigkeit bewahren“, so Bürgermeister Eschlberger.

Die CSU kommt in alle Ortsteile

CSU-Ortsvorsitzender Sven Kluba verweist auf die weiteren Veranstaltungen und Infostände in Adelstetten, Mitterfelden, Hammerau und Thundorf. „Wir kommen mit allen Kandidaten in jeden Ort persönlich und verstecken uns nicht hinter Werbematerialien und inszenierten Presseartikeln“, so Kluba.

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Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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