Schwere Verbrennungen nach Verpuffung

16-Jähriger wird in Linzer Spezialklinik eingeliefert

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Ainring - In einer Werkstatt erlitt ein 16-jähriger Azubi schwere Verbrennungen bei einer Verpuffung. Der angeforderte Rettungshubschrauber war nicht vonnöten.

UPDATE, 10 Februar, 10.30 Uhr: Pressemitteilung BRK

Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr hat sich ein 16-jähriger Auszubildender in einer Autowerkstatt in Mitterfelden bei einer Verpuffung schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen zugezogen. Das Rote Kreuz versorgte ihn notärztlich und brachte ihn zunächst ins Salzburger Landeskrankenhaus; von dort aus soll er am Freitag zum Verbrennungszentrum Linz verlegt werden. Ein Großbrand in der Werkstatt bestätigte sich zum Glück nicht.

Der 16-Jährige war laut Polizei damit beschäftigt, den Boden eines Werkstattraumes zu reinigen. Er wollte offenbar seine Aufgabe vorbildlich erfüllen und benutzte nicht den dafür vorgesehenen und vorhandenen speziellen Reiniger, sondern Benzin. Aus einem gefüllten Benzin-Kanister schüttete er vermutlich ein paar Liter Benzin auf den Boden, um die Verunreinigungen lösen zu können. 

Die Türen hatte der Auszubildende geschlossen. Aufgrund der Menge an Benzin reicherte sich die Luft an. Der junge Mann wollte mit einem Dampfstrahler dann den Boden abspritzen. Als er das Gerät einschaltete, reichte dieser eine Funken aus, um die Benzin-Dämpfe zur Verpuffung zu bringen.

Arbeitskollegen leisteten sofort Erste Hilfe und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die zunächst das Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notarzt losschickte und dann unmittelbar darauf aufgrund der unklaren Lage mit Stichwort „B4 – Brand Werkstatt“ ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren alarmierte. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte das Gebäude zum Glück nicht, weshalb alle überörtlichen Einheiten noch auf der Anfahrt wieder umkehren konnten.

Zum raschen Transport in eine Spezialklinik wurde auch der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ losgeschickt, wobei der Flug zu einem Verbrennungszentrum aufgrund der einsetzenden Dämmerung in Kombination mit Inversionsnebel nicht mehr möglich war. Die Retter fuhren den 16-Jährigen per Rettungswagen zur Erstversorgung zum Salzburger Landeskrankenhaus; von dort aus soll er am Freitag nach Linz verlegt werden. 

Das Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen, zwei Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) „Information und Kommunikation“ (IuK) im Einsatz. Der Auszubildende erlitt nach erster Einschätzung schwere Verbrennungen, zweiten und dritten Grades, an den Händen und im Gesicht.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadenen

UPDATE 18 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am Donnerstagnachmittag  war ein 16-jähriger Auszubildender in einer Autowerkstatt in Mitterfelden damit beschäftigt, den Boden eines Werksattraumes zu reinigen. Der Auszubildende wollte offenbar seine Aufgabe vorbildlich erfüllen und benutzte nicht den dafür vorgesehenen und vorhandenen speziellen Reiniger, sondern Benzin. 

Aus einem gefüllten Benzinkanister schüttete er vermutlich ein paar Liter Benzin auf den Boden um die Verunreinigungen auf dem Boden entfernen zu können. Die Türen hatte der Auszubildende geschlossen. Aufgrund der Menge an Benzin reicherte sich die Luft an. 

Mann erleidet schwere Verbrennungen bei Verpuffung

Der junge Mann wollte mit einem Dampfstrahler dann den Boden abspritzen. Als er diesen einschaltete, reichte dieser eine Funken aus, um die Benzindämpfe zur Verpuffung zu bringen. 

Der Auszubildende wurde von anderen Betriebsangehörigen sofort erstversorgt. Die Feuerwehr Ainring, das Rote Kreuz und der Notarzt waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Der Auszubildende erlitt schwere Verbrennungen, zweiten und dritten Grades, an den Händen und im Gesicht. 

Der angeforderte Rettungshubschrauber war nicht vonnöten. Zur weiteren Behandlung wurde der Auszubildende in ein Krankenhaus eingeliefert.

Pressemitteilung Poizeiinspektion Freilassing

UPDATE 17.15 Uhr:

Am Donnerstag, gegen 16 Uhr, kam es in Ainring in der Industriestraße in einer Autowerkstatt zu einer Verpuffung. Laut Informationen von vor Ort reinigte der Mitarbeiter mit einem speziellen Benzinreiniger den Boden der Werkstatt, der darin befindliche Hochdruckreiniger - der sich bei den niedrigeren Temperaturen selbst immer einschaltet, um nicht einzufrieren - schaltete sich ein. 

Durch die Benzingase kam es zur Verpuffung, Zeugen berichteten von einer großen Stichflamme. Der Mitarbeiter erlitt hierbei Verbrennungen dritten Grades im Gesicht und an den Händen

Die Integrierte Leitstelle Traunstein löste umgehen Großalarm für die umliegenden Feuerwehren und Rettungsdienste aus, da man nicht sicher war, ob die Werkstatt selbst auch noch zu brennen beginnen würde. Die Feuerwehr Ainring, die in der gleichen Straße ansässig ist, war in kürzester Zeit da und stellte den Brandschutz sicher und kümmerte sich um den Mitarbeiter bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. 

Der Mitarbeiter wurde in ein künstliches Koma versetzt und ins Landeskrankenhaus nach Salzburg gebracht. Der alarmierte Hubschrauber konnte nach kurzer Zeit wieder abfliegen. Die Polizei Freilassing nahm den Vorfall auf.

FDL/BREKL

UPDATE 16.50 uhr: Mann erleidet Verbrennungen dritten Grades

Wie die Polizei Freilassing auf Nachfrage von BGLand24.de bestätigte, erlitt bei der Verpuffung ein Mann Brandverletzungen dritten Grades im Gesicht und an den Händen. Der Mann putze offenbar die Werkstatt mit Reinigungsbenzin, als ein Hochdruckreiniger das Gemisch entzündete. 

Ein angeforderter Rettungshubschrauber wurde nicht mehr benötigt, der Mann wurde dennoch mit schweren Verletzungen in ein Salzburger Krankenhaus eingeliefert. Sonst wurde niemand verletzt, die Werkstatt ging glücklicherweise nicht in Flammen auf.

ERSTMELDUNG

Gegen 16 Uhr wurden Rettungsdienst und Feuerwehr zu einem Werkstatt-Brand alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen kam es in einer Ainringer Autowerkstatt zu einer Verpuffung, wo bei eine Person verletzt worden sein soll. Ein Rettungshubschrauber ist auch vor Ort.

FDL/BREKL

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