Weihnachtssitzung der Gemeinderäte

Eschlberger: "Herausforderungen gemeistert"

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Bürgermeister Hans Eschlberger bei seiner Weihnachtsansprache vor dem Gemeinderatskollegium im adventlich ausgestatteten Rathaussaal.

Ainring - Es ist Brauch bei den Ainringer Gemeinderatssitzungen, dass in der abschließenden Zusammenkunft vor Weihnachten Bürgermeister Hans Eschlberger Bilanz zieht - und so fiel sie aus:

Heuer war die Weihnachtssitzung insofern auch bedeutungsvoll, da es die letzte Weihnachtssitzung vor den nächstjährigen Kommunalwahlen war, die im Rathaussaal abgehalten wurde.

Zunächst lenkte er die Aufmerksamkeit auf die an die Räte ausgegebene DVD mit Filmsequenzen über das Leben und Arbeiten in der Gemeinde Ainring. „Alles in allem zeigt der Film, und da bin ich mir sicher, eine sympathische Gemeinde mit vielen interessanten Facetten in Vergangenheit und Gegenwart, bestens gerüstet für die Zukunft", so der Bürgermeister.

Wie er weiter ausführte, stelle sich der Gemeinderat und die Verwaltung jahrein und jahraus, Tag für Tag, den Herausforderungen und sehr anspruchsvollen Aufgaben. „Doch allen Recht getan ist eine Kunst die niemand kann", sagte Eschlberger. Umso mehr sei die gemeinsame Leistung des Gremiums und seiner Fachausschüsse zu schätzen, denn es seien auch im abgelaufenen Jahr wieder viele wichtige und richtige Entscheidungen getroffen worden, immer das Wohl der Allgemeinheit im Blick.

Und dies sei eine Leistung – so der Rathauschef – die von keinem Computer und auch keinem sozialen Netzwerk ersetzt werden könne, wo man quasi per Mausklick über gemeindepolitische Fragen entscheiden könne. Eschlberger: „Dafür sind, wie wir alle wissen, die zu entscheidenden Sachverhalte und Zusammenhänge viel zu komplex. Ein verantwortlich denkendender und handelnder Gemeinderat ist durch nichts zu ersetzen. Schon gar nicht durch eine anonyme Netzgemeinde." Der Bürgermeister zitierte in diesem Zusammenhang den amerikanischen Politikprofessor namens Benjamin Barber: „Demokratie braucht Zeit, Geduld, Überlegung, Gedankengänge und wiederholtes Nachdenken."

Namens der Bürgerschaft sagte das Gemeindeoberhaupt den Räten ein „Vergelt`s Gott" für Zeit, für viele Gedankengänge und wiederholtes Nachdenken, wie die Gemeinde gut weiterentwickelt werden könne – sozial, wirtschaftlich und ökologisch und immer mit Blick auf die berechtigten Interessen nachfolgender Generationen. Eschlberger zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Einsatz für die Gemeinde und für die Bevölkerung von den Mitbürgern auch so gesehen und anerkannt werde.

In einer langen Dankesliste, die Eschlberger aufführte, standen an erster Stelle jene Gemeinderatskolleginnen und -kollegen, die sich teilweise über Jahrzehnte mit Herz und Verstand mit Verantwortungsbewusstsein für die Kommune einsetzen. Besonderer Dank galt den Bürgermeister-Stellvertretern Gabriele Noreisch und Gerhard Kern für sechs Jahre enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit, immer sachlich geprägtem Meinungsaustausch und verlässliche Arbeit im „Vertretungsfall".

Lob zuteil wurde auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Dienste der Gemeinde für ihre bürgerfreundliche, kompetente und zuverlässige Arbeit und für all den Service, der des Öfteren auch über Gebühr als selbstverständlich betrachtet werde. Anerkennung verdienen Schulen, Kindertageseinrichtungen, kirchlichen Institutionen, Unternehmen, Vereine, welche in den sozialen oder karitativen Einrichtungen und Hilfsorganisationen oder auch im persönlichen Miteinander Werte vorleben und vermitteln und das Leben in der Gemeinde positiv mitgestalten. „Was wäre unsere Gemeinde ohne diese Menschen, die sich für andere einsetzen, Verantwortungsgefühl, Mitmenschlichkeit und Solidarität zeigen und echte Werte vermitteln. Die spontane Hilfsbereitschaft nach der Hochwasserkatastrophe im Juni war für mich eine Erfahrung, die ich nicht vergessen werde und die für mich immer mit dem Jahr 2013 verknüpft bleiben wird.", betonte der Bürgermeister. Sein Respekt galt den Medien für faire Berichterstattung und allen, die sich in den verschiedensten Parteien und Gruppierungen für die Kommunalwahl 2014 zur Verfügung stellen. Abschließend wünschte er der Ratsrunde sowie allen Bürgerinnen und Bürgern gesegnete Weihnachten sowie ein gutes und in jeder Hinsicht gesundes Jahr 2014.

3. Bürgermeister Gerhard Kern nutzte ebenfalls die Gelegenheit um im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung 1. Bürgermeister Hans Eschlberger für den Einsatz „um unsere schöne Gemeinde und unseren Bürgern" zu danken. Ohne die notwendige Rücksicht auf Gesundheit und Privatleben habe er sich im vergangenen Jahr wieder vorbildlich für das Allgemeinwohl eingesetzt. Gleichermaßen Dank gelte auch 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch für Engagement und sehr gute Zusammenarbeit. „Freuen wir uns gemeinsam auf besinnliche Stunden, die vielleicht auch zum Nachdenken über das vergangene Jahr und das kommende Jahr anregen werden". In diesem Sinne wünschte Gerhard Kern dem 1. Bürgermeister, allen Mitgliedern des Gemeinderates sowie der Verwaltung ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest im Kreis der Angehörigen und bleibende Gesundheit im neuen Jahr.

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