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Übungsszenario der Feuerwehr Ainring

Vollbesetzter PKW stürzt am Högl von Forststraße ab und kracht gegen Baum

Übungsszenario der Feuerwehr Ainring.
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Übungsszenario der Feuerwehr Ainring.

Um für Ernstfälle gut vorbereitet zu sein übt die Feuerwehr Ainring mindestens einmal pro Woche verschiedene Einsatzszenarien.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Ainring - Eine größere, sogenannte Zugübung – das ist eine Übung bei der die gesamte Mannschaft mit allen Fahrzeugen zusammen übt – stand diese Woche auf dem Programm. Angenommen wurde, dass ein vollbesetzter PKW auf der Nordseite des Högls von einer Forststraße abgekommen war, einige Meter den steilen Hang hinunterrutschte und anschließend gegen einen Baum krachte. Bei dem Unfall wurden zwei Personen aus dem Fahrzeug geschleudert, eine davon wurde zwischen dem Baum und dem Fahrzeug eingeklemmt. Zudem wurden der Fahrer und eine weitere Person im Fond ebenfalls eingeklemmt. Die fünfte Person konnte die Rettungskräfte alarmieren und wartete an einem Rettungstreffpunkt auf die Einsatzkräfte. Rettungstreffpunkte sind von der Bayerischen Forstverwaltung fest definierte Treffpunkte in den Wäldern, gekennzeichnet mit einem grünen Schild, und wurden eingeführt, um in Notsituationen die Rettungskräfte schneller an den richtigen Ort im oft unwegsamen Gelände zu leiten.

Die Schwierigkeiten bei solchen Einsätzen sind neben dem, dass man den Unfallort schnell finden muss, auch die Zufahrt. Bei schmalen Forststraßen müssen die Rettungsfahrzeuge in der richtig benötigten Reihenfolge einfahren, ein überholen oder umdrehen ist oft nicht möglich. Der Hang über den das Fahrzeug abstürzte war extrem steil, auch dies stellt eine Schwierigkeit bei der Rettung für die Einsatzkräfte – die mit sehr schweren Geräten arbeiten müssen – dar. Am Übungsort angekommen wurde erst für eine ausreichende Ausleuchtung der Unfallstelle gesorgt, nach erster Erkundung wurde zudem eine aus dem Fahrzeug geschleuderte Person über den Steilhang gerettet. Zeitgleich musste das Fahrzeug mit einem Mehrzweckzug gegen weiteres Abrutschen gesichert werden. Dieser diente auch dazu, das Fahrzeug koordiniert wenige Zentimeter vom Baum zu ziehen um die eingeklemmte Person dazwischen zu befreien und anschließend retten zu können.

Die beiden eingeklemmten Personen im Fahrzeug konnten schließlich parallel mit zwei hydraulischen Rettungsgeräten in einer aufwendigen und schweißtreibenden Aktion gerettet und ebenfalls über den Steilhang transportiert werden. Nach etwa zwei Stunden war die Übung, an der insgesamt 33 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ainring mit sechs Fahrzeugen teilnahmen, beendet.

Pressemitteilung Bernhard Hasenöhrl, Feuerwehr Ainring

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