CSU Ainring

Das wohl dickste Wahlprogramm Bayerns

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Sichtlich erfreut halten sie das wohl dickste Wahlprogramm Bayerns zu einer Gemeinderatswahl in Händen: CSU-Fraktionssprecher Jörg Mader, Bürgermeister Hans Eschlberger und Ainrings CSU-Vorsitzender Sven Kluba (von links)

Ainring - Die CSU ist bereit für die Kommunalwahl. Auf umfangreichen 36 Seiten legten sie - entgegen des Schlagworttrends anderer Parteien - ihr Wahlprogramm fest:

Mit 36 Seiten ist das Wahlwerbeprospekt der CSU Ainring vermutlich die umfangreichste Broschüre einer Orts-Partei zur Kommunalwahl in Bayern. Sichtlich stolz ist Bürgermeister Hans Eschlberger, als er das fertige Werk den CSU-Kandidatinnen und CSU-Kandidaten zum Gemeinderat präsentieren konnte, die in wochenlanger Detailarbeit die Inhalte zusammengestellt haben.

„Wir wollen keine Flugblätter mit Schlagworten verteilen, sondern den Bürgern und Bürgerinnen der Gemeinde Ainring zeigen, dass wir Politik ernst nehmen und uns mit allen Themen beschäftigen“, so der CSU-Ortsvorsitzende Sven Kluba bei der Präsentation. In vielen Abendsitzungen bis spät in die Nacht wurden alle Themen diskutiert und formuliert. Gerade für die bislang politisch nicht aktiven Kandidaten sei es interessant gewesen, mit welchen Themen sich Gemeinderäte beschäftigen müssen und in welchen Handlungsfeldern sie tätig werden können – oder nur Zuschauer sind.

„Diese Broschüre ist eigentlich so entstanden, dass wir irgendwie alles machen wollten: ein Wahlprogramm, eine Leistungsbilanz, eine Zuständigkeitsübersicht und vor allem auch eine Diskussionsgrundlage“, erläuterte CSU-Fraktionssprecher Jörg Mader. Deswegen geht es von A wie „Abwasser“ bis Z wie „Zusammenarbeit mit anderen Kommunen“. Als Beispiel nannte er die Beschaffung von Fahrzeugen oder der gemeinsamen Nutzung von Anlagen.

In den kommenden Tagen werden die CSU-Mitglieder und Gemeinderatskandidaten ausschwärmen und die Broschüre im gesamten Gemeindegebiet verteilen. Bürgermeister Hans Eschlberger ist daher schon auf die Reaktionen gespannt. „Es ist ein Experiment, ob wir uns gegen den Schlagworttrend stemmen können – oder ob die Broschüre achtlos weggeworfen wird.“, meinte Eschlberger.

Unabhängig davon sei er stolz auf seine Kandidatenmannschaft, die in den letzten Wochen intensiv daran gearbeitet hat. „Jedes Wort und jedes Foto stammt von uns. Jetzt freuen wir uns auf die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern“, so Bürgermeister Hans Eschlberger abschließend.

schl

Zurück zur Übersicht: Ainring

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser