Ausdauersport bei der CSU

Triathlet Niklas Hirmke zu Gast beim Bürgerstammtisch „60 Minuten Politik“

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Von links: Bürgermeisterkandidat Sven Kluba, Triathlet Niklas Hirmke und stellv. CSU Ortsvorsitzender Herbert Fendt.

Ainring - Beim monatlichen Bürgerstammtisch der CSU Ainring „60 Minuten Politik“ konnte CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba den Feldkirchner Triathleten Niklas Hirmke begrüßen.

Die Pressmeitteilung im Wortlaut:

Der junge Sportler berichtete nicht nur über seinen Trainingsalltag und die Wettbewerbe sondern schilderte auch die Herausforderungen die mit der Ausübung dieses Sports verbunden sind. „Ausdauersport hat nicht viel mit Talent zu tun, sondern mit Fleiß und harter Arbeit“, so Niklas Hirmke.

Dritter Platz bei Profidebüt in Zürich 

In seiner kurzen Einführung ging Sven Kluba auf die Erfolge des 22-jährigen Spitzensportlers aus der Gemeinde Ainring ein. Trotz seiner jungen Jahre konnte Niklas Hirmke schon viermal die Bayerische Meisterschaft der Elite, einmal die Deutsche Meisterschaft Junioren im Team und auch einen 3. Platz bei seinem Profidebüt in Zürich erreichen. Dieser Wettbewerb in Zürich war auch einer der persönlichen Höhepunkte in seiner sportlichen Laufbahn. „Sich als Profi mit Profis und Olympiasiegern zu messen war schon etwas besonders“, so Hirmke. 

Mit 14 Jahren schon in den Bayernkader der jungen Triathleten aufgenommen

Seine ersten Berührungspunkte zum Sport hatte er, wie so viele andere, beim Fußball. Über seinen Vater kam Niklas Hirmke nur zufällig zum Triathlon. Den ersten Schülertriathlon an dem er teilgenommen hatte, wurde nämlich durch seinen Vater ausgerichtet. Da er in der frühen Kindheit schon viel Sport gemacht hatte, kam ihm das bei diesem Wettbewerb entgegen. Das Radfahren und Laufen waren für den jungen Sportler kein Problem. Nur das Schwimmen hatte so seine Tücken. Dies konnte der ehrgeizige Sportler Hirmke jedoch nicht auf sich sitzen lassen und ging mit 13 Jahren in den Schwimmverein um die Techniken für den ersten Teil der Triathlonstrecke zu meistern. Mit 14 Jahren wurde er dann schon in den Bayernkader der jungen Triathleten aufgenommen und bekam die ersten professionellen Hilfestellungen für seine jetzige Berufung als Profisportler. 

Hohe Startgelder von bis zu 3000 Euro

Mit seiner Mannschaft schaffte er den Aufstieg von der Landesliga bis zur 2. Bundesliga. Nicht nur der sportliche Wettbewerb an sich stellt eine Herausforderung dar, sondern auch die hohen Startgelder von bis zu 3000 Euro machen es jungen Triathleten schwer, Fuß im Profisport zu fassen. Nur durch die Hilfe von vielen regionalen Sponsoren kann dies ermöglicht werden. 

Ein üblicher Trainingstag beginnt am Morgen mit 4 - 5 km Schwimmen. Nach einer Pause und Nahrungsaufnahme geht es 2 bis 4 Stunden mit dem Rad durchs Berchtesgadener Land und endet mit 1 Stunde Laufen. Auf die Frage, welche Motivation ihn antreibt gibt Niklas eine einfache Antwort: „Motivation ist eine Lüge – man macht es einfach – es wird zur Routine“. Als Student in Salzburg kann er sich die Trainingszeiten sowie Tage auch gut einteilen und alles aufeinander abstimmen. „Manchmal ist es schon eine Kunst, alles unter einen Hut zu bekommen“, so Hirmke. 

7000 Kilokalorien an einem intensiven Trainingstag

Auch die Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil des Trainings und des Erfolgs. An einem intensiven Trainingstag benötigt ein junger Triathlet circa 7.000 kcal. Das wichtigste ist neben der Leistungsfähigkeit auch die Gesundheit. Durch laufende Untersuchungen wird hierauf auch genau geachtet. 

Abschließend bedankte Sven Kluba für die interessanten und tiefen Einblicke in das Leben und den Alltag einen professionellen Triathleten. „Wir wünschen Dir weiterhin viel Kraft und sportlichen Erfolg für Deine weitere Karriere“, so Sven Kluba im Namen aller Besucher des Bürgerstammtisch.

Mitteilung Sven Kluba CSU Ainring

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